Fußball : Trübe Aussichten

Die Landesliga-Fußballer des HSV Langenfeld unterlagen gegen den 1. FC Mönchengladbach mit 0:2. Besonders erschreckend: Gegen den keineswegs übermächtigen Gegner erspielten sich die Hausherren nur eine echte Chance.

Die Aussichten schienen viel besser zu sein. Die Landesliga-Fußballer des HSV Langenfeld wollten gegen den 1. FC Mönchengladbach nachlegen und im Abstiegskampf weiter punkten. Am Ende einer ideenlosen Vorstellung stand die Mannschaft von Trainer Oliver Fecker aber wieder einmal mit leeren Händen da – 0:2 (0:2). "Uns fehlt vorne die Durchschlagskraft", fand auch Fecker, der in 90 Minuten nur einen wirklich gefährlichen Abschluss seines Teams auf das Mönchengladbacher Tor sah. André Köhler kam nach einer Ecke von Christoph Roßlenbroich zum Kopfball, den der Gäste-Keeper um den Posten lenkte (74.).

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt aber eigentlich schon gelaufen. Eine ähnlich glückliche Wendung wie vor einer Woche, als Roßlenbroich beim VfB Hilden aus dem 0:2 mit zwei Freistößen spät das 2:2 zauberte, sollte sich nicht wiederholen. Dabei konnte man den Langenfeldern das Bemühen nicht absprechen. Schon im ersten Abschnitt schlichen sich aber immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Eine halbe Stunde lang ging das gut. Bis hierin wirkte die Abwehr um Keeper Normen Litschko vor allem bei zwei Eckbällen ziemlich unsicher.

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Nach zehn Minuten gelaufen

Beim dritten Versuch war dann ein Gäste-Stürmer wieder schneller als alle HSV-Verteidiger und versenkte den Ball per Kopf zum 0:1 (31.). Kurz darauf stand erneut ein Mönchengladbacher im Langenfelder Strafraum völlig frei und hatte sogar die Zeit, das Spielgerät sehr kunstvoll im Tor unterzubringen (39.). "Im Prinzip wurde das Spiel in zehn Minuten entschieden", meinte Fecker. Tatsächlich tat sich auf dem Platz im Anschluss so gut wie nichts mehr.

Keine entscheidenden Impulse

Die Hausherren bissen sich mit ihren Versuchen permanent die Zähne an der gegnerischen Deckung aus. Entscheidende Impulse kamen weder vom gestern unauffälligen Alessandro Petri, noch von Roßlenbroich, der wegen der personellen Probleme zunächst wieder in der Viererkette spielen musste. Als sich der flinke Flügelstürmer schließlich nach vorne orientierte, war es zu spät. Bester Langenfelder war Marian Zündorf, der lange Wege zurücklegte. Selbst der Kapitän war jedoch in den entscheidenden Situationen glücklos. Die Gäste zeigten im zweiten Abschnitt nicht mehr als ein paar Konter-Versuche. Ihnen reichte das Nötigste ja.

(rod-)