Tore für den Aufstieg

Die Sportfreunde Baumberg (SFB) haben mit Neuzugang Apostolos Sakalakis einen erfolgshungrigen Stürmer in ihren Reihen. Der 24-Jährige will mit der Mannschaft die Qualifikation für die NRW-Liga erreichen.

Etwas bewegen, wichtige Siege feiern und mit Freunden in einem intakten Umfeld guten Fußball zeigen — Das waren für Apostolos Sakalakis nach eigenem Bekunden die wichtigsten Gründe, um sich einen neuen Verein zu suchen. Bei den Sportfreunden Baumberg ist der ehemalige Spieler des VfB Speldorf fündig geworden.

Hier will der Neuzugang alle seine sportlichen Ziele umsetzen. "Der VfB Speldorf hat nur ein kleines Budget und konnte daher nicht genug investieren, um im Aufstiegsrennen mitzumischen", sagt Sakalakis. "Hier in Baumberg ist das sportliche Ziel die Qualifikation für die NRW-Liga. Das ist für mich eine interessantere Aufgabe. Ich möchte hier etwas bewegen", unterstreicht der Stürmer.

Das Umfeld kennt Sakalakis aus frühen Teams und aus dem gemeinsamen Freundeskreis. Mit dem jetzigen Co-Trainer Salah El Halimi und Team-Kollegen Fabian Andree spielte der Student in der Saison 2005/2006 beim VfB Hilden. Schon damals nannte das gesamte Team den Angreifer bei der Kurzform seines Namens: "Apo".

Studium und Sport

"Apostolos ist auf dem Platz viel zu kompliziert und es dauert einfach ewig, bis man meinen Namen in schnellen Spielsituationen gerufen hat", sagt der Torjäger. "Deswegen rufen mich alle beim Fußball einfach nur Apo. Aber bei meinen Freunden aus der Schule und in der Familie heiße ich Tolli. Das hat sich so eingebürgert und jeder weiß gleich, wer mich woher kennt", erzählt der angehende Sozialwissenschaftler im 3. Semester.

Um das Studium in Düsseldorf und die sportliche Ambition auf einen Nenner zu bringen, kam das Angebot aus Baumberg für den 24-jährigen Sportler gerade zur rechten Zeit. Lange Fahrtzeiten bleiben vom Studienort Düsseldorf nach Baumberg aus. "Ich möchte mein Studium voran bringen. Die Fahrten nach Speldorf haben leider immer viel Zeit gefressen. Jetzt habe ich kurze Wege und kann mich gut auf den Verein und das Studium konzentrieren", freut sich Sakalakis, der den Saisonbeginn kaum abwarten kann.

Kein Unbekannter

Vor dem Studium absolvierte der Rechtsfuß seinen Zivildienst (2009), nach dem er 2008 als Abiturient die Schule verlassen hatte. Einigen im Team um Trainer Jörg Vollack ist der Vollblutstürmer kein Unbekannter. In der Jugend und in verschiedenen Auswahlteams kreuzten sich immer wieder die Wege. Mit einigen Spielern ist der Neuzugang auch privat befreundet.

"In der Niederrheinliga kennt man sich. Und der Kreis von ehemaligen Spielern aus der Jugend ist auch entsprechend miteinander bekannt", meint Sakalakis. Seine Freizeit vertreibt sich der Stürmer mit Kinobesuchen und Konsolenspielen — Seiner Ansicht nach "die richtigen Mittel, um nach den Trainings abzuschalten."

(RP)