Tischtennis : Sogar Luft nach oben

Tischtennis-Landesligist TTG Langenfeld startete mit einem 9:5 beim TTC Dormagen ins Unternehmen Aufstieg. Das Team um Spielertrainer Vladimir Rups hatte trotz leichter Konzentrationsschwächen immer alles unter Kontrolle.

Die Größe der Hürden sollte die TTG Langenfeld wenig interessieren, denn der Tischtennis-Landesligist muss für den angestrebten Aufstieg in die Verbandsliga ohnehin alle Hindernisse überwinden. Der 9:5-Sieg beim TTC Dormagen war ein erster Schritt – und Langenfeld gewann auch ein paar Erkenntnisse. "Es kann sein, dass wir unsere Doppelkonstellationen bereits gefunden haben", sagte Teamsprecher Stefan Boll.

Angesichts der drei Punkte aus den Eröffnungs-Doppeln handelte es sich kaum um eine gewagte These. Nur Vladimir Rups und Hartmut Gähl hatten Startschwierigkeiten, ehe sie sich in fünf Sätzen doch durchsetzten. Die Serie der Erfolge riss dann kurz mit der Niederlage von Steven-Marc Neuser, der gegen Dormagens Spitzenspieler Daniel Odelga keine Chance hatte (0:3).

Einer ohne Satzverlust

Schwierigkeiten bekam Langenfeld trotzdem nicht, zumal drei weitere Zähler fürs 6:1 sorgten. Dass noch nicht alles reibungslos läuft, zeigten die folgenden Partien – in denen Dormagen bis auf 5:8 herankam. Unantastbar blieb allerdings TTG-Spielertrainer Rups, der als einziger Akteur überhaupt ohne Satzverlust aus seinen Einzeln hervorging. "Wir waren mitunter unkonzentriert und haben uns leichte Fehler erlaubt. Aber das kann im ersten Spiel schon mal passieren. Wir sind mit dem Sieg glücklich, haben aber deutlich Luft nach oben", urteilte Boll.

Es spielten: Steven-Marc Neuser/Christian Manzius 1:0, Vladimir Rups/Hartmut Gähl 1:0, Stefan Boll/Stephan Radtke 1:0, Rups 2:0, Neuser 1:1, Radtke 1:1, Gähl 1:1, Boll 1:1, Manzius 0:1.

(-ham)