SG Langenfeld schlägt Adler Königshof im HVN-Pokal mit 41:25

Handball : SGL zieht mühelos ins Halbfinale des HVN-Pokals ein

Im Viertelfinale des HVN-Pokals haben die Regionalliga-Handballer der SG Langengfeld gegen den klassentieferen Oberligisten Adler Königshof beim 41:25 keine Probleme. Im Halbfinale treffen sie auf Liga-Konkurrent SG Ratingen. Zunächst steht aber Sonntagfrüh das Ligaspiel bei MTV Rheinwacht Dinslaken an.

Dass es so deutlich werden würde, hätte Markus Becker nicht erwartet. Die Regionalliga-Handballer der SG Langenfeld (SGL) ließen im Viertelfinale des HVN-Pokals ihrem klassentieferen Gegner keine Chance und gewannen mit 41:25 (21:10) gegen den Oberligisten DJK Adler Königshof. „Das war sehr gut. Wir haben in der ersten Hälfte hervorragend gedeckt. Auch das Tempospiel in Verbindung mit den Torhütern hat wahnsinnig gut funktioniert“, lobte der SGL-Trainer.

Dieser beobachtete, wie sein Team die Trainingsinhalte aus der jüngsten Herbstpause umsetzte und vor allem über Tempogegenstöße zum Erfolg kam. Mit dem Sprung ins Halbfinale, in dem Ligakonkurrent SG Ratingen wartet, wahrten die Grün-Weißen zugleich die Chance auf die Teilname am Amateurpokal. Dieser ist ihnen noch bestens in Erinnerung, 2016 gewannen sie diesen überraschend.

Jetzt gilt der Fokus aber wieder der Liga. Dort steht Sonntag (11.15 Uhr) die schwierige Aufgabe bei Vorjahresmeister MTV Rheinwacht Dinslaken an, der ebenso schwach wie die SGL in die Saison startete (3:7 Punkte). Becker spricht von einer „ganz unangenehmen Aufgabe“. Er bestellte sein Team am Freitagmittag zum Training, um die frühe Anwurzelt im Training zu simulieren und den Gegner noch einmal per Video ins Auge zu nehmen. Selbstbewusstsein hat der Absteiger durch seinen Pokalerfolg gesammelt: „Wir müssen uns nicht verstecken“, sagt Becker.

SGL: Schmidt, Riebau - Poetzsch (1), Jung (3), Preissegger (4), Rahmann (1), Schirweit (6), Korbmacher (7), Moser (3), Boelken (3/2), Schulz (6), Völker (2), Raschke (3), S. Pagel (2).

(mol-)
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