SG Langenfeld II unterliegt Borussia Mönchengladbach in der Oberliga

Handball : SGL-Reserve liefert einen großen Kampf in Gladbach

Gleich fünf Akteure fehlen Trainer Dennis Werkmeister in der Partie beim Tabellenzweiten der Handball-Oberliga, Borussia Mönchengladbach, doch die SG Langenfeld II bietet dem Favoriten lange Paroli, vor allem dank verschiedener Abwehrsysteme.

Ein leidenschaftlicher Kampf trotz eines dezimierten Kaders: Die Reserve der SG Langenfeld kassierte am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach unter schwierigen Bedingungen gleich die erste Niederlage des Jahres. „Mit der Leistung kann man mehr als zufrieden sein“, sagte Dennis Werkmeister, Sportlicher Leister der SGL und Trainer der Oberliga-Mannschaft nach der 25:28 (16:13)-Niederlage. „Wir haben einen unheimlich leidenschaftlichen Kampf geboten und waren über die gesamte Spielzeit auf einem Niveau mit dem Gegner.“ Und doch stand am Ende eine Niederlage trotz Pausenführung, weil in Andreas Nelte, Tobias Justen, Mathias Herff, Tobias Artmann und Niklas Köhler-Prediger gleich fünf Akteure absagten, erkrankt waren oder bei der ersten Mannschaft aushalfen.

Ihrem Schicksal ergab sich die Mannschaft trotzdem nicht: Weil ohne die fehlenden Innenblock-Spieler die gewohnte 6:0-Deckung nicht umzusetzen war, scheuchte Werkmeister seine Handballer kurzerhand in offener Manndeckung, 3-2-1- und 4:2-Formation über das Feld. „Das hat eine erstaunliche Wirkung gezeigt“, sagte der Trainer. Auch wegen der starken Leistung Philipp Isslings am Kreis und der Youngster Jonas Kluba und Simon Schößer verkaufte sich die SGL II bis zur Pause teuer. „Dann ließen aber die Kräfte nach, da mache ich niemandem einem Vorwurf“, gab sich Werkmeister milde, zumal der Tabellenzweite Gladbach den achten Sieg in Folge einfahren konnte. Weiter geht es beim Heimspieltag am Samstag (Anwurf 16 Uhr) gegen den Neunten Mettmann-Sport.

SGL II: Jahn, Kluba – Voss, Guggenmos (5/4), Schößer, (6), Krstev (1), Hölscher, Schlossmacher, Becker (5), Kolletzko (7), Fischer, Issling (1)