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SG Langenfeld II erlaubt sich zu viele einfache Fehler und verliert

Handball, Oberliga : SGL II erlaubt sich zu viele einfache Fehler und verliert

Im Kreisduell mit Mettmann-Sport verlieren die Oberliga-Handballer der SG Langenfeld II nach einer schwachen ersten Hälfte 21:25. Die zweite Niederlage im fünften Saisonspiel war dabei absolut vermeidbar.

Sie spielten eine unterirdische erste Hälfte, kämpften sich heran – verloren am Ende aber doch verdient. Entsprechend angefressen äußerte sich Dennis Werkmeister, Trainer der Oberliga-Handballer der SG Langenfeld II (SGL), nach einem hektischen Kreisduell mit Mettmann-Sport. „Der Gegner hat nicht gewonnen, sondern wir haben verloren. Wir haben sie gewinnen lassen. Das ist super ärgerlich“, sagte der Coach nach dem 21:25 (7:11). Für sein Team war es die zweite Niederlage im fünften Spiel.

Zweifellos war es eine Pleite der Kategorie „vermeidbar“. Eine mangelhafte Chancenverwertung und Undiszipliniertheiten im Angriff prägten das SGL-Spiel. Mittelmann Thiemo Wehefritz, als früherer Mettmanner mit Extramotivation in die Partie gegangen, erwischte einen schwachen Tag mit vielen Fehlpässen. Seine Mitspieler luden die Gäste mit dem ehemaligen Langenfelder Kreisläufer Jan Schirweit immer wieder zu Toren ein.

„Wenn ich eines hasse, sind es Undiszipliniertheiten. Wenn man sich nicht an einen Plan hält, dann werde ich laut“, sagte Werkmeister über seine Ansprache zur Pause. Nach dieser lief es etwas besser für sein Team, was auch Max Guggenmos zu verdanken war. Der Rechtshänder übernahm Verantwortung bei den Siebenmetern. Doch auf mehr als zwei Tore konnten die Langenfelder, die auch in ihrer besten Phase teils einfache Fehler produzierten, nicht mehr verkürzen.

Nach dem zuletzt klaren Erfolg beim TV Geistenbeck (32:14) schien die Reserve etwas zu sehr von sich selbst überzeugt in die Partie gegangen zu sein. Sie ließ sich auf Scharmützel mit den Schiedsrichtern und auch mit dem Gegner ein. Beide Teams sahen jeweils neun Zwei-Minuten-Strafen. „Das darf uns nicht passieren“, analysierte Langenfelds bester Werfer Guggenmos. Linksaußen Tobias Artmann fehlte wegen eines Faserrisses. Das nächste Spiel steigt erst in rund vier Wochen beim TV Angermund.

SGL II Jahn, Köhler-Prediger – Ahrens, Guggenmos (9/6), Schößer (1), Justen (1), Hambrock (4), Kühnel, Herff (1), Wehefritz, Schlossmacher (2), Kolletzko (1), Nelte (1), Fischer (1).