Volleyball, Oberliga Spitzenspiel ohne Spielrhythmus

Langenfeld · Die Volleyballerinnen der SG Langenfeld müssen in der Oberliga immer wieder pausieren. So hat es der Tabellenzweite am Sonntag gegen den Spitzenreiter SV Blau-Weiß Dingden II schwer, aber nur solche Partien helfen ihm weiter.

Dass auf eine Spielpause in der Volleyball-Oberliga gleich die nächste folgt, ärgert SGL-Trainer Michael Wernitz.

Dass auf eine Spielpause in der Volleyball-Oberliga gleich die nächste folgt, ärgert SGL-Trainer Michael Wernitz.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Auf die eine Spielpause folgt die nächste: Obwohl die kalten Temperaturen für Spiele in der Halle prädestiniert sind, müssen die Oberliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) häufig pausieren. „Durch den Spielplan kommen wir nicht richtig in den Rhythmus. Ab sofort gibt es keine Phasen, in denen Partien dicht hintereinander terminiert sind“, kritisiert der erfahrene SGL-Coach Michael Wernitz.

Nach dem 3:0-Erfolg beim TC Gelsenkirchen legte die SGL eine zwei Wochen lange Zwangspause ein, bevor sie am Sonntag (16 Uhr, Halle Hinter den Gärten) auf den SV Blau-Weiß Dingden II trifft. Zwar wollte die SGL in einem Test gegen den Oberligisten MTV Köln Spielpraxis sammeln, doch der Gegner sagte ab. „Das Spiel hätte keinen Sinn ergeben, da der MTV nur über eine Mittelblockerin verfügte“, erklärt Wernitz. Nach der Partie gegen Dingden legt die SGL zwei weitere Pausen ein, weil sie erst am 27. November gegen die DJK Sportfreunde Datteln und am 17. Dezember beim VC Essen-Borbeck II antritt.

Dass er momentan nur wenige Partien bestreiten darf, ist für den ungeschlagenen Zweiten Langenfeld (17 Punkte) ärgerlich. „Auch in Gelsenkirchen war unser Gegner wieder unterlegen“, stellt Wernitz fest. „Solche Spiele dürfen wir weiterhin nicht auf die leichte Schulter nehmen. Trotzdem helfen uns ab sofort nur spannendere Spiele weiter, in denen die Mädels an ihre Leistungsgrenze gehen müssen.“

Ein solches Spiel erwartet die SGL gleich am Sonntag gegen den Spitzenreiter Dingden II (18 Zähler). Bislang haben die Gäste noch keinen einzigen Punkt abgeben müssen. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung. Wenn die Dingdenerinnen das Spiel gewinnen, bekommen sie sehr viel Schwung. Dann wird es schwierig, die Tabellenführung noch zu erreichen“, sagt der Trainer. Ob Dingden II aus der ersten Mannschaft (2. Bundesliga) Unterstützung bekommt, bleibt bis zum Spieltag offen.

Dass die Langenfelderinnen nun vor den entscheidenden Partien stehen, ist jedoch sicher. Nach dem Spiel gegen Dingden wird das Heimspiel gegen den Dritten Datteln (elf Punkte) ebenfalls richtungweisend sein. „Ich denke, dass Dingden und wir um den Aufstieg spielen werden. Zwar könnte auch Datteln eine Rolle spielen, aber wir wissen noch zu wenig über sie“, sagt Wernitz. Dass auf die eine Spielpause erst einmal die nächste folgen wird, missfällt jedoch dem Coach.

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