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SG Langenfeld Devils wollen in die Play-Offs der 2. Bundesliga

Skaterhockey : Devils arbeiten an den Details

Die Langenfelder Devils wollen um den Aufstieg in die Skaterhockey-Bundesliga mitspielen. Dazu brauchen sie volle Mannschaftsstärke. In Markus Winzen (Verteidigung) und Maximilian Keusen (Angriff) vom Bundesligisten Commanders Velbert wurden zwei Routiniers verpflichtet.

Der Ehrgeiz und die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben sind groß. Momentan befinden sich die SG Langenfeld Devils (SGL) in der letzten Vorbereitungsphase auf die anstehende Saison in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Nachdem Ausdauer und Technik bereits umfänglich behandelt wurden, arbeitet der erfahrene Trainer Thomas Schütt jetzt mit seiner Mannschaft an taktischen Details. „Wir bereiten uns intensiv auf die anstehenden Wettkämpfe vor, indem wir unser Spiel in Überzahl- und Unterzahlsituationen trainieren. Außerdem wollen wir ab sofort schneller umschalten und uns im Defensivverhalten weiter verbessern“, erläutert Schütt, der in seine 20. Serie als Devils-Trainer geht.

Während das Sturmtief „Sabine“ wütete, empfingen die Langenfelder die Crash Eagels Kaarst II zum Testspiel. „Leider sind die Kaarster wegen der schlechten Witterung ohne Torhüter angetreten, sodass unsere Keeper Cedric Knez und Florian Moths ausgeholfen haben. Sie waren gegen ihre Mitspieler besonders motiviert und haben viele Situationen hervorragend bereinigt“, lobte Schütt. Nach einem 4:4 entschieden die Devils das Penaltyschießen zu ihren Gunsten – 5:4. In ihrem zweiten und letzten Test treten die Langenfelder am Samstag, 29. Februar bei der TSG Bergedorf Lizards an, die gemeinsam mit Kaarst in der Nord-Staffel aktiv ist. In Hamburg stehen weitere Maßnahmen zur Stärkung des Teamgeistes auf dem Programm.

Nach personellen Veränderungen müssen sich die Langenfelder erst einmal neu finden. Während Lars Grabisch, Tristan Höhn und Marcel Beyer die SGL mit unbekanntem Ziel verlassen haben, verpflichteten die Devils die beiden Routiniers Markus Winzen (Verteidigung) und Maximilian Keusen (Angriff) vom Bundesligisten Commanders Velbert. Schütt ist zufrieden: „Markus kann mit seiner Ruhe, Ausgeglichenheit und Übersicht die Reihe gut führen. Maximilian weiß einfach, wo das Tor steht. Deshalb verspreche ich mir jetzt noch mehr von meiner Mannschaft als noch in der Vergangenheit.“ Keusen führte die Velberter als Kapitän an, doch ebenso wie Winzen war ihm nun der Aufwand zu hoch.

Am Sonntag, 8. März (19 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) startet Langenfeld gegen die TGW Kassel Wizards in die neue Spielzeit. „Am Anfang der Saison ist Kassel noch nicht so stark besetzt und wird nur mit ungefähr sechs Akteuren antreten, weil die Eishockeyspieler erst später dazustoßen“, erklärt der SGL-Coach. „Dennoch erwarte ich ein interessantes Spiel, denn die Kasseler verfügen über eine starke Technik und einen guten Abschluss. Deshalb müssen wir sie schon früh im Spielaufbau stören.“

Die Langenfelder streben einen Platz unter den besten vier Mannschaften an, um über die Play-Offs die Chance auf den Bundesliga-Aufstieg zu wahren. „Es ist ein sehr schwer zu erreichendes Ziel, aber wir können es schaffen, wenn wir konzentriert zusammenarbeiten. Wir sollten immer eine Top-Einstellung zeigen“, fordert Schütt. In der vergangenen Saison hatten die Devils insbesondere bei ihren Auswärtsspielen erhebliche Personalprobleme, zu denen sie bisweilen lediglich mit sechs Spielern und einem Keeper anreisten und bei denen sie letztlich sehr deutliche Niederlagen einstecken mussten. Um dauerhaft zu den Spitzen-Teams zu gehören, benötigen die Langenfelder ab sofort die volle Mannschaftsstärke.