Skaterhockey, 2. Bundesliga Aufsteiger SG Langenfeld Devils will sofort nachlegen

Langenfeld · Nach dem ersten Saisonsieg in der 2. Skaterhockey-Bundesliga war die Erleichterung bei den SG Langenfeld Devils groß. Nun empfängt das Team von Trainer Tim Schmitz am Sonntag den offensivstarken HC Merdingen.

Fabian Müller (rechts) und die SG Langenfeld Devils empfangen Merdingen.

Fabian Müller (rechts) und die SG Langenfeld Devils empfangen Merdingen.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Nach dem ersten Saisonsieg gegen den RRV Bad Friedrichshall (13:1) wollen die SG Langenfeld Devils (SGL) am Sonntag (13 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen den HC Merdingen nachlegen. „Wir gehen mit klaren Erwartungen in dieses schwierige vierte Heimspiel. In erster Linie geht es wieder darum, kompakt und gut zu stehen. Die Jungs sollen gute Pässe spielen und durch geschicktes Verhalten den Gegner so groß wie möglich unter Druck setzen. Wenn wir uns Torchancen erspielen, sollten wir diese auch konsequent nutzen“, betont Devils-Cheftrainer Tim Schmitz.

Mit einer Bilanz von fünf Punkten aus den ersten drei Partien starteten die Merdinger ordentlich in die neue Spielzeit. Zwar hatten sie beim Zweiten Deggendorf Pflanz (3:16) zunächst keine Chance, setzten sich aber im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 6:5 nach Penaltyschießen durch. Im Duell mit dem Vorletzten Crash Eagles Kaarst II behielt der HC ebenfalls deutlich mit 16:8 die Oberhand. „Uns sind die Merdinger nicht besonders gut bekannt“, stellt Schmitz fest. „Dass sie in der Tabelle so gut dastehen, haben sie sich aber sicherlich verdient. Der Erfolg gegen Kaarst war schon sehr deutlich.“

Der Aufsteiger Langenfeld hat im dritten Spiel den ersten Sieg eingefahren „Obwohl wir auch am Anfang der Saison sehr viel richtig gemacht hatten, haben wir uns am Ende immer selbst ins Abseits geschossen. Gegen Hilden haben wir meistens gut gespielt, sind aber im letzten Drittel konditionell eingebrochen. Gegen Augsburg war die Chancenverwertung nicht konsequent genug. Gegen Bad Friedrichshall haben wir endlich unsere Erwartungen erfüllt. Dieser Sieg war eine Erleichterung“, sagt Schmitz.

Weil in dieser Saison nur eine Mannschaft absteigt, war der Erfolg besonders wichtig. Nun haben die Devils drei Zähler Vorsprung vor dem punktlosen Schlusslicht Bad Friedrichshall und dem Vorletzten Kaarst II. „Wir wollen unbedingt in der zweiten Liga bleiben“, betont der Chefcoach. „Dafür müssen wir weiter unser eigenes Spiel durchziehen, anstatt auf die anderen Mannschaften zu schauen. Durch gute Trainingsarbeit müssen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln. Momentan ist es unsere Aufgabe, den Spielaufbau zu verbessern.“

Dass der spielende Co-Trainer Jannik Jopek wegen seiner Fußverletzung auch noch am Sonntag ausfällt, macht den Plan der Devils nicht unbedingt einfacher. Außerdem steht der zuletzt aus privaten Gründen fehlende Top-Spieler Lennart Echstenkämper noch nicht zur Verfügung. Schmitz erklärt: „Lennart ist zwar schon wieder ins Training eingestiegen, aber er braucht noch Zeit.“

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