Lokalsport: Ruderer Felix Drahotta überzeugt bei Hügel-Regatta

Lokalsport : Ruderer Felix Drahotta überzeugt bei Hügel-Regatta

Für die Internationale Hügel-Regatta auf dem Essener Baldeneysee hatten sich RTHC-Ruderer Felix Drahotta und sein Zweierpartner Peter Kluge (Celle) vorgenommen, das verpasste A-Finale bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften vergessen zu machen - mit Erfolg. Ralf Holtmeyer als Bundestrainer und Uwe Bender als verantwortlicher Disziplintrainer hatten mit Blick auf die anstehenden Weltcupregatten und die Europameisterschaft mit wechselnden Besetzungen Leistungsvergleiche im Vierer ohne geplant, um auch für diese Bootsgattung eine schlagkräftige Crew zu finden.

Drahotta und Kluge nutzten diese Chance: Sie gewannen sowohl den Vorlauf als auch das Finale. Erst schafften sie mit Nico Merget (Frankfurt) und Malte Daberkow (Rostock) einen Start-Ziel-Sieg im Vorlauf und drückten dann dem Finale auf der zweiten Streckenhälfte ihren Stempel auf. Bei 1000 Metern noch auf Rang vier liegend, machten sie bei leichtem Schiebewind und guten Bedingungen anschließend derart Tempo, dass ihnen keine andere Crew folgen konnte. Im Ziel blieb die Uhr bei schnellen 5:54,61 Minuten stehen - eine dreiviertel Bootslänge vor Polen.

Am Sonntag starteten Kluge/Drahotta mit Felix Brummel (Münster) und René Schmela (Berlin). Bei Gegenwind und deutlich unangenehmeren Bedingungen ließen sie auch dort im Vorlauf nichts anbrennen und kontrollierten das Rennen. Im Finale ging die Crew auf den zweiten 500 Metern in Front und lag auch bei 1000 Metern knapp in Führung. Danach spielten sie bei Gegenwind ihre Kraft und Schlaglänge aus. Im Ziel betrug der Vorsprung zwei Längen vor den Niederländern und fast drei Längen vor dem nächsten deutschen Boot. Damit dürften Kluge und Drahotta ihre Position in der Besetzung des Nationalvierers deutlich gestärkt haben - denn offensichtlich ist ein Vierer mit ihrer Beteiligung ein schnelles Boot.

(sb)
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