Regionalliga wartet weiter auf Dinslaken

Handball : Regionalliga wartet weiter auf Dinslaken

(mid) Es bleibt dabei: Die meisten Handballer genehmigen sich gerade eine Pause, um nach der vergangenen Saison die Akkus aufzuladen. Das gilt unter anderem für die SG Langenfeld (SGL), und die SG Ratingen, die in der am 14./15. September beginnenden Serie wieder in der Regionalliga Nordrhein aufeinandertreffen.

Wann genau, weiß im Moment keiner – und die Terminplaner sind ein Stück davon entfernt, sich festlegen zu können. Ihnen sind weiter die Hände gebunden, weil die Zusammensetzung der Klasse bisher nicht genau feststeht. Alles steht und fällt dabei mit dem MTV Rheinwacht Dinslaken. Der Regionalliga-Meister bestreitet gerade die Qualifikation, die sich noch eine ganze Weile hinziehen kann. Das wiederum dürfte der VfB Homberg sehr genau verfolgen und er wird dem bisherigen Klassen-Konkurrenten definitiv die Daumen drücken.

Dinslaken hatte es in der ersten Runde mit dem TV Plochingen zu tun, dem Zweiten der Oberliga Baden-Württemberg. Das Hinspiel endete mit einem 28:28, sodass für das Rückspiel an diesem Wochenende alles offen zu sein schien. Der MTV musste allerdings in Plochingen eine 29:34 (11:16)-Niederlage hinnehmen und ist damit im ersten Anlauf gescheitert. Die Hoffnung lebt trotzdem beim MTV, denn die sechs Verlierer der ersten Runde bekommen eine zweite Chance.

Weiter geht es in zwei Dreier-Gruppen und Dinslaken kennt dafür bereits Gegner und Termine. Am 25. Mai (17 Uhr) erwartet in der Gruppe B zunächst der TV Kirchzell aus der Oberliga Hessen den HSC Bad Neustadt aus der Oberliga Bayern, ehe der MTV an der Reihe ist – am 30. Mai (17 Uhr) in Bad Neustadt und zum Abschluss am 1. Juni (19.30 Uhr) gegen Kirchzell.

Die vier Teams auf den beiden ersten Plätzen jeder Gruppe steigen ebenfalls auf und damit wäre das Kontingent der zehn Tickets ausgeschöpft. Für die Verlierer haben sich die Verantwortlichen allerdings eine finale Verlängerung ausgedacht: Auch die Ränge elf und zwölf werden ausgespielt. Der Verband will für den Fall, dass er plötzlich einen Nachrücker braucht, gerüstet sein. Das ultimative Nachsitzen ist für den 8. Juni (Hinspiel) und den 10. Juni angesetzt (Rückspiel).

Der VfB Homberg bildet zurzeit mit Rheinwacht eine Schicksals-Gemeinschaft, weil er in der Regionalliga als Zwölfter der Abschluss-Tabelle auf einem heißen Stuhl sitzt. Homberg schafft nur dann die Rettung, wenn Dinslaken die Klasse nach oben verlässt. Im anderen Fall steigt der VfB neben den Wölfen Nordrhein und der DJK Adler Königshof in die Oberliga ab.

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