Skaterhockey: Platz zwei: Devils halten teuflisch gut mit

Skaterhockey : Platz zwei: Devils halten teuflisch gut mit

Der Skaterhockey-Zweitligist bezwang den Crefelder SC II mit 6:3 und verlor gegen die Badgers Spaichingen erst nach einem Penaltyschießen mit 5:6. Die knappe Niederlage brachte durch die geänderten Regeln auch noch einen Punkt.

Die SG Langenfeld Devils rollen weiter in Richtung Klassenerhalt. Der Doppelspieltag in der Zweiten Skaterhockey-Bundesliga Süd brachte dem Aufsteiger vier Punkte — und die Erkenntnis, dass die Saison noch ziemlich anstrengend werden könnte. Bei der Reserve des Bundesligisten Crefelder SC gewann das Team von Trainer Thomas Schütt mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2). Im Heimspiel gegen die Badgers Spaichingen unterlag Langenfeld über das Penaltyschießen mit 5:6. Das 5:5 (2:2, 2:1, 0:1) am Ende der vorherigen drei Drittel brachte den Devils aber immerhin einen Zähler.

"Mit dem Wochenende können wir zufrieden sein", fand Devils-Kapitän Tommi Melkko, den die knappe Niederlage gegen Spaichingen trotzdem wurmte: "Wir hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Insgesamt wäre mehr drin gewesen." Dass es am Ende nicht reichte, lag vor allem am Schlussmann der Gäste, der gerade im letzten Drittel viele hochklassige Versuche der Gastgeber parierte.

Spaichingen ging bereits nach 26 Sekunden in Führung, bevor Tristan Krause das 1:1 erzielte (7.). Das 2:1 (11.) von Jost Henke egalisierten die Gäste bereits zwei Minuten später — und so sahen große Teile der abwechslungsreichen Partie aus. Für die Devils trafen außerdem Markus Kruber (28.), erneut Krause (46.) und Moritz Matzkies (51.). "Es war ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Melkko, "wir hatten im Überzahlspiel Probleme mit der Chancenverwertung. Das werden wir verstärkt trainieren müssen." Weil die Regeln dem Eishockey angeglichen wurden, bekommen jetzt beide Teams für ein Remis nach der üblichen Spielzeit einen Zähler. Der Sieger im Penaltyschießen darf sich über zwei weitere Punkte freuen.

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In Krefeld waren die Teufel zuvor von Anfang bestimmend. Moritz Matzkies (3.), Tommi Melkko (12.) und Henk Ginsberg (20.) sorgten im ersten Drittel fürs 3:0. Danach bewies Krefeld Moral und fand zunehmend besser in die körperbetont geführte Partie. Die Hausherren hatten plötzlich deutlich mehr Anteile — und die Devils brachten ihre Angriffe nicht mehr so effektiv ins Ziel. Henrik Hermes erzielte trotzdem das 4:1 (36.), ehe Stefan Börnert (5:1/48.) und Matzkies (6:3/59.) im letzten Drittel den Sack zumachten. Melkko: "Unser großer Pluspunkt war, dass wir sehr effektiv gespielt haben. Mit etwas Pech hätte das Spiel auch ganz anders ausgehen können."

Die Devils dürfen nun erst einmal abwarten, was die Konkurrenz macht, denn die nächste Aufgabe in der Meisterschaft folgt für Langenfeld erst am 17. Mai (16 Uhr) bei den Dragons Heilbronn. Schütts Team liegt mit zehn Punkten aus vier Spielen auf Platz zwei hinter den Düsseldorf Rams (zwölf), aber vor Spaichingen (fünf/ein Spiel weniger) und den Bockumer Bulldogs (vier/ein Spiel weniger). "Das ist alles noch nicht besonders aussagekräftig", weiß Melkko, "trotzdem sind wir inzwischen gut in der Liga angekommen und haben gezeigt, dass wir mehr als nur mithalten können." Ein Grund für Nachlässigkeiten sei das allerdings nicht: "Wir müssen trotz der langen Pause konsequent dranbleiben und gut trainieren. Das wird eine lange und kräftezehrende Saison."

(dora)