Lokalsport: Personell geschwächte Sportkegler gehen in Lünen unter

Lokalsport : Personell geschwächte Sportkegler gehen in Lünen unter

Die Bundesliga-Frauen der SKC Langenfeld/Paffrath hadern mit den Holzbahnen und verlieren deutlich 0:3.

Holzbahnen sind bei den Keglerinnen der SKC Langenfeld/Paffrath nicht die beliebtesten Wettkampfstätten - doch genau auf diesen mussten die Bundesliga-Frauen beim Auswärtsspiel in Lünen antreten. "Man merkt eben, dass nicht alle von uns genügend Kraft haben für diese Bahn Art. Für mich persönlich gingen die 30 Würfe immer viel zu schnell vorbei. Kaum hatte man eine Ahnung wie die Bahn funktioniert, war es auch schon vorbei", sagte Manuela ter Haar. Und so ist nicht weiter verwunderlich, dass sich die Langenfelder ohne Punkte wieder auf den Heimweg machen mussten: Am Ende stand es 0:3 (Einzelwertung 24:54).

Aufgrund massiver Personalprobleme mussten die Sportkegler mal wieder an der Aufstellung schrauben. Deswegen gingen Kathrin Schnepf und Doris Buschhaus in den Ersten Block. Schnepf hatte heute zu wenig Kraft, um die Kugel lang genug nach vorne zu bringen. Ihre Würfe waren teilweise zu inkonsequent und daher ließ sie einige Hölzer liegen und musste sich mit 759/6 Holz zufrieden geben. Auch Buschhaus fehlte die nötige Konzentration. Dennoch kann sie mit ihren 718/4 zufrieden sein, denn im Januar wird sie Mutter und daher kegelte sie unter erschwerten Bedingungen. Ines Misch (791/9) und Petra Renner (797/10) starteten für Preußen Lünen.

Im Mittelblock starteten Martina Schmidt und Anna Ribbers. Schmidt musste erneut als Ersatz einspringen und ihr ist es in Kamen noch schwerer gefallen als in Wieseck. Ihr fehlt einfach die nötige Kraft für Holzbahnen und so beendete sie ihren Durchgang mit 634/1. Ribbers dagegen überraschte. Ihre ersten beiden Bahnen waren durchwachsen und so wechselte sie mit 340. Dann legte sie einen Gang zu und spielte die beiden letzten Bahnen jeweils über 180 und kam mit 707/3 von der Bahn. Gastgeber-Spielerinnen Jasmin Eigner (761/7) und Elke Brüggemann-Hesse (822/12) hatten dennoch ein leichtes Spiel gegen die schwachen Langenfelder.

Als letzte Spielerinnen mussten noch Mannschaftsführerin Manuela ter Haar und Sandra Kaiser ihren Durchgang spielen. Die Würfe von ter Haar passten diesmal nicht zu den Bahnen. "Ich leistete sich einfach zu viele Würfe auf einzelne Räumbilder und konnte diese Fehler nicht durch Blanke ausgleichen", sagte sie. Am Ende standen sehr magere 689/2 auf der Anzeige. Kaiser spielte zwei Bahnen gut und zwei eben nicht. Ihre Inkonsequenz bei den Würfen vermasselten ihr ein besseres Ergebnis und so waren es bei ihr 764/8. Cathrin Bertermann (798/11) und Sabrina Doberitz (756/9) beendeten für Lünen den am Ende doch recht deutlichen Wettkampf.

(RP)