Fußball : Nur ein Sieg zählt

Fußball-Landesligist TuSpo Richrath hat sich durch fünf Spiele in Folge ohne einen Sieg selbst in die Gefahrenzone manövriert. Deshalb steht die Mannschaft um Trainer Marek Lesniak gegen den Vogelheimer SV stark unter Druck.

Größere Gedankensprünge oder Rechenkünste benötigt der Fußball-Landesligist TuSpo Richrath im Moment kaum, denn die Lage vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr, Schlangenberg) gegen den Vogelheimer SV spricht für sich.

Nach mindestens wechselhaften Resultaten aus den vergangenen fünf Partien ohne Erfolg und der enttäuschenden Gesamtleistung zuletzt beim SV Essen-Burgaltendorf (0:2) sind die Richrather in der direkten Gefahrenzone angekommen — also in genau jenem Bereich, den sie unbedingt vermeiden wollten. "Drei Punkte sind unabdingbar", sagt der Sportliche Leiter Jörg Broch. Sein Trainer Marek Lesniak formuliert es blumiger: "Wir brauchen keine Laberei mehr. Wir brauchen drei Punkte. Sonst nichts."

Nach dem 3:0-Auftaktsieg über den FC Remscheid gelangen den Richrathern nur zwei weitere Punktgewinne — mit dem 1:1 beim SuS Haarzopf und dem 0:0 gegen den ASV Wuppertal. Dass die Aufsteiger derzeit die beiden letzten Tabellenplätze 15 und 16 belegen, wertet die TuSpo-Ergebnisse im Nachhinein sicher nicht auf.

Mit drei Ordnungsfaktoren

Der FSV Vohwinkel (14.) liegt derzeit mit vier Zählern auf dem ersten Abstiegsplatz, den sich Lesniaks Elf momentan aus nächster Nähe ansehen kann. Weil TuSpo als Zwölfter und Vogelheim auf Platz 13 mit jeweils fünf Punkten gemeinsam nur knapp über dem Strich schweben, ist das direkte Duell auch für beide von besonderer Bedeutung. Einige Hoffnungen verbinden dabei alle am Schlangenberg damit, dass nun das für die Ordnung zuständige Triumvirat im Mittelfeld wieder komplett auflaufen kann.

Eine Frage der Einstellung

Kapitän Jens Hülsen und Philip Lehnert sollen gemeinsam mit Wojciech Lesniak (Knieverletzung überstanden) die nötige Stabilität garantieren. In Innenverteidiger Julien Dehner und Stürmer Dennis Lichtenwimmer (beide gesperrt) fehlen zwar wichtige Kräfte, doch darüber hinaus entspannt sich die personelle Lage zunehmend. Damit brauchen die Richrather keine großen Rechenkünste, sondern zuerst die richtige Einstellung.

(RP/rl)
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