Fußball : Neues Spiel, neues Glück

Fußball-Niederrheinligist SF Baumberg hat das 1:2 gegen den SV Straelen abgehakt. Trainer Jörg Vollack fordertfür die Partie beim Wuppertaler SV/Borussia II vor allen Dingen mehr Cleverness und mehr Konsequenz vor dem Tor.

Für die Sportfreunde Baumberg (SFB) war das 1:2 gegen den SV Straelen in der Fußball-Niederrheinliga ein kleiner Dämpfer. Der Aufsteiger will sich aber nicht lange mit der ärgerlichen Niederlage aufhalten, sondern nun seine Sache in der Partie beim Wuppertaler SV/Borussia II (Sonntag, 15 Uhr) wieder besser machen – und punkten. "Mit der Leistung meiner Jungs war ich nicht unzufrieden. Unser Motto lautet einfach neues Spiel, neues Glück. Wir müssen cleverer einen Vorsprung wie gegen Straelen über die Zeit bringen und unsere Möglichkeiten konsequenter nutzen", fordert Trainer Jörg Vollack.

Baumberg muss jedoch auf seinen besten Torschützen verzichten, denn Necati Ergül (sieben Treffer) schied am vergangenen Wochenende noch vor dem Wechsel wegen starker Probleme im Adduktorenbereich aus. "Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest. Wir hoffen, dass er nur eine Verhärtung oder eine kleine Zerrung hat", sagt Vollack. Für Ergül könnte Redouan Yotla, der im Test beim Landesligisten VfB Solingen (4:2) eine erste Belastung nach seiner Verletzung probierte (Zerrung im Oberschenkel), ins Team rücken.

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"Schlagfertige Truppe"

Nick Rohrbeck (Test-Torschütze) ist ebenfalls eine Alternative für die Anfangsformation. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Spielmacher Fabian Nowak (umgeknickt) und Stürmer Kosta Knezevic (Rücken). "Wir haben in allen Bereichen eine schlagfertige Truppe, bei der auch die Spieler, die jetzt nicht in der Startelf sind, sofort auflaufen können", betont Trainer Vollack.

Wuppertal gewann zuletzt beim VfR Krefeld-Fischeln mit 3:2 und rangiert zurzeit mit 15 Punkten auf Rang sechs. Das Team um Trainer Zlatko Mustedanagic, mit dem Vollack beim damaligen Verbandsligisten DSV 04 Düsseldorf in einem Team spielte, darf immer wieder auch auf Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader hoffen. Für den SFB-Coach ist diese Praxis völlig normal: "Wir machen es mit unserer Reserve nicht anders und geben den Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis, anstatt sie auf der Bank schmoren zu lassen."

Ein Punkt das Minimum

Für die bevorstehende Aufgabe sieht Vollack durchaus eine gute Chance: "Unsere Taktik und unser Einsatz sollen uns am Ende Punkte bescheren. Mit leeren Händen möchte ich nicht nach Hause fahren", betont der Trainer, der zumindest ein Unentschieden holen will. Ein Dämpfer reicht schließlich aus.

(RP)