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Tischtennis: Nervenstark: Wie Bahr noch die Wende schaffte

Tischtennis : Nervenstark: Wie Bahr noch die Wende schaffte

Alle hatten sich fast schon damit abgefunden, dass die Entscheidung im Schlussdoppel fallen muss. Schließlich lag Andreas Bahr für den Tischtennis-Landesligisten TTG Langenfeld beim Stande von 8:6 nach zwei verlorenen Sätzen auch im dritten Durchgang zurück – 9:10, Matchball.

Alle hatten sich fast schon damit abgefunden, dass die Entscheidung im Schlussdoppel fallen muss. Schließlich lag Andreas Bahr für den Tischtennis-Landesligisten TTG Langenfeld beim Stande von 8:6 nach zwei verlorenen Sätzen auch im dritten Durchgang zurück — 9:10, Matchball.

Doch der 16-Jährige konnte die Niederlage noch abwenden, sein Einzel komplett drehen und seiner Mannschaft dadurch den 9:6-Erfolg über den Aufstiegs-Konkurrenten 1. FC Köln IV sichern. Andreas war heute für uns der Joker", lobte TTG-Spielertrainer Vladimir Rups.

Dass Langenfeld derart starke Nerven brauchte, lag unter anderem an den probeweise umgestellten Doppeln. Hier gaben Rups/Hartmut Gähl das Spitzenduo und mussten prompt eine Niederlage hinnehmen (1:3). "Die Umstellung war kein Fehler", fand Rups dennoch, "das macht man ab und zu so, um es auszutesten. Aber das nächste Mal machen wir in so einem Spiel keine Experimente mehr."

Nach dem 0:1-Rückstand zogen die Langenfelder bis auf 8:4 weg, ehe sie zunächst nicht den passenden Deckel für den (Sieg-) Topf fanden. So musste Andreas Bahr am Ende in die Heldenrolle schlüpfen.

Es spielten: Rups/Gähl 0:1, Steven-Marc Neuser/Christian Manzius 1:0, Stephan Radtke/Bahr 1:0, Rups 2:0, Neuser 2:0, Radtke 0:2, Gähl 0:2, Manzius 1:1, Bahr 2:0.

(-ham)