Nachsitzen beschlossen

Die Football-Jugend der Langenfeld Longhorns kommt nach dem 12:15 gegen die Wiesbaden Phantoms nichtmehr vom Tabellenende der Jugend-Bundesliga weg. Der Klassenerhalt ist jetzt nur noch über die Relegation möglich.

Auch der fünfte Anlauf ging ins Leere und die Football-Jugend der Langenfeld Longhorns muss nun im Kampf um den Klassenerhalt in der Jugend-Bundesliga (GFL Juniors) nachsitzen. Die Partie gegen die Wiesbaden Phantoms war hochklassig und spannend, doch am Ende des Krimis erlitt Langenfeld eine 12:15 (6:6, 0:3, 6:0, 0:6)-Niederlage. Damit steht fest, dass die Mannschaft um Headcoach Frank Hoffmeister den letzten Platz nicht verlassen kann und ihre Chance zur Rettung in der Relegation suchen muss.

Die Verteidigung der Gastgeber machte insgesamt einen ganz guten Eindruck, leistete sich jedoch zwei dicke Fehler – die Wiesbaden konsequent verwertete. Vorne zeigten sich die Longhorns verbessert (trotz einiger unglücklicher Aktionen im Passspiel) und vor allem das Laufspiel war überzeugend. "Ich kann dem Team nur ein dickes Lob zollen für die Moral und den Kampf", meinte Hoffmeister, "auch wenn er am Ende nicht belohnt wurde. Der der Sieg für Wiesbaden geht insgesamt in Ordnung."

Schnelle Antwort

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Julian Mönig vollendete einen kurzen Ein-Yard-Lauf früh zum 6:0, ehe sein folgender Zwei-Punkte-Versuch erfolglos blieb. Die Antwort der Phantoms folgte allerdings prompt – 6:6. Im zweiten Viertel ging die Langenfelder Offense (besonders vor der Pause sehr variantenreich) leer aus, während Wiesbaden mit einem Fieldgoal das 9:6 vorlegte. Dann passte Michel Fritsche im dritten Viertel auf und fing einen Pass des Gäste-Quarterbacks ab. Die Offense konnte daraus wenig später durch Julian Mönig das 12:9 machen (Ein-Yard-Lauf). Der folgende Zusatzversuch von Michel Gißke ging allerdings daneben.

Payne mal entwischt

Auf der Zielgeraden der Partie rutschte Hoffmeisters Team der Erfolg noch aus den Händen. Vorher hatte Langenfeld das Laufspiel der Phantoms und deren starken Runningback Randall Payne sehr gut kontrolliert – was sich jetzt änderte. Payne ließ sich nicht zweimal bitten, als die Longhorns unaufmerksam waren. Sein Lauf über 20 Yards brachte die Entscheidung.

(RP)