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Fußball: Nachlegen: Was für den Kampf um den Klassenerhalt dringend nötig ist

Fußball : Nachlegen: Was für den Kampf um den Klassenerhalt dringend nötig ist

Fußball-Oberligist SF Baumberg steht schon morgen gegen den VfL Rhede wieder auf dem Prüfstand. Trainer Jörg Vollack erwartet eine "harte Kiste".

Die Sportfreunde Baumberg (SFB) konnten zuletzt in der Fußball-Oberliga einen Befreiungsschlag landen, denn der 3:0-Erfolg beim neuen Letzten 1. FC Wülfrath war für den weiteren Kampf um den Klassenerhalt wertvoll — und die Elf von Trainer Jörg Vollack liegt zurzeit mit Rang 15 nicht mehr auf einem der ganz sicher zum Abstieg führenden Ränge. Weil aber weiterhin die halbe Liga gefährdet ist, wollen die Baumberger unbedingt weiter auf Kurs bleiben. Die Gelegenheit dazu bietet sich bereits morgen Abend (19.30 Uhr, MEGA-Stadion, Sandstraße) gegen den VfL Rhede.

Der durchaus mit einigen Ambitionen gestartete VfL Rhede begann die aktuelle Serie 2012/2013 etwas holprig, kam zuletzt jedoch immer besser in Fahrt und konnte aus den vergangenen drei Spielen die volle Ausbeute von neun Punkten holen —was letztlich den Sprung auf den achten Platz brachte (24 Zähler). "Rhede ist so langsam in der Spur", findet auch Vollack, "das wird die nächste richtig harte Kiste. Für uns war es wichtig, am letzten Samstag zu punkten. Jetzt wollen wir zu Hause natürlich nachlegen."

Der Erfolg über Wülfrath beförderte die Baumberger (19 Punkte) zumindest vorerst über die rote Linie, doch das Polster von nur drei Zählern bis zum ersten klaren Abstiegsplatz erlaubt weiterhin keine Ruhepause. Deshalb versuchen die Sportfreunde lieber, ihr Konto in den beiden verbleibenden Hinrundenpartien noch ein wenig aufzubessern. "Ich denke, dass man in dieser Saison so 45 bis 48 Punkte benötigen wird, um die Klasse zu halten", sagt Vollack.

Spannend wird die Antwort auf eine personelle Frage sein. Kehren Uwe Brüggemann und Fouad Bouali (fehlten gegen Wülfrath aus beruflichen Gründen) ins Team zurück? Oder vertraut Vollack der Elf, die am Wochenende vor allem von der Einstellung her eine starke Leistung ablieferte? "Wir müssen das Positive mitnehmen. Kämpferisch war das richtig gut. Dass wir nach der Pause in die Bredouille gekommen sind, lag daran, dass wir nicht viel Selbstvertrauen hatten. Wichtig ist, dass wir die mannschaftliche Geschlossenheit mitnehmen. Dann kommt das Spielerische von selbst", findet der SFB-Coach. Einen zweiten Befreiungsschlag würde er naturgemäß sehr gerne annehmen.

(mroe)