Müder Meister Dinslaken bleibt in der Regionalliga

Handball : Müder Meister Dinslaken bleibt in der Regionalliga

Genug ist genug. Ergebnis: Die Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken werden als Meister der Saison 2018/2019 auch in der Mitte September beginnenden Serie 2019/2020 wieder in der Regionalliga Nordrhein antreten.

Dort treffen sie unter anderem auf die SG Ratingen und die SG Langenfeld (SGL), die am Dienstag (11. Juni) mit der Vorbereitung beginnt – was das Absurde in der Qualifikation für die 3. Liga unterstreicht. Die hätte sich nach der Ur-Idee sogar über Pfingsten erstrecken sollen.

Dinslaken scheiterte in der Qualifikation zunächst am TV Plochingen aus Baden-Württemberg – 28:28, 29:34. Auch in der zweiten Runde (Gruppenspiele) reichte es nicht – 23:29 beim HSC Bad Neustadt, 20:24 gegen den TV Kirchzell. Die beiden MTV-Kontrahenten hatten es geschafft, während Dinslaken draußen war. Ein ähnliches Schicksal erlitt der Stralsunder HV, der gegenüber dem OHV Aurich und den TuS Vinnhorst den Kürzeren zog.

Damit standen die gesuchten zehn Aufsteiger in die 3. Liga fest – was dem Deutschen Handball-Bund jedoch nicht genügte. Er wollte für den extrem unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass Nachrücker gesucht würden, auch die Plätze elf und zwölf ausspielen. Dinslaken hätte demnach am Pfingssamstag in Stralsund antreten sollen und am Montag die Gäste von der Ostsee zu Hause erwartet. Weil alle Akkus leer waren, fanden sie folgende Lösung: Lasst uns irgendwann losen.

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