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Fußball: Mit Leidenschaft gegen Wuppertaler Widerstand

Fußball : Mit Leidenschaft gegen Wuppertaler Widerstand

Die Sportfreunde Baumberg (SFB) spielen bisher eine sehr vernünftige Saison in der Fußball-Niederrheinliga und der siebte Platz nach 13 Spieltagen entspricht voll dem Plan.

Am Ende der Serie soll es schließlich die Qualifikation für die neue Oberliga sein. SFB-Trainer Jörg Vollack weiß einerseits, dass vor den Sportfreunden noch ein weiter Weg liegt: "Es gibt ja einige, die dasselbe Ziel haben." Auf der anderen Seite traut er seiner Mannschaft ohne Einschränkung zu, die Prüfungen erfolgreich zu bestehen — darunter unter auch die Aufgabe morgen (16 Uhr, MEGA-Stadion, Sandstraße) gegen den Neunten Wuppertaler SV/Borussia II.

Wuppertal bringt als Empfehlung ein 6:0 über den 1. FC Bocholt mit. Dabei konnte das Team um Trainer Peter Radojewski auf Ergänzungen aus dem Regionalliga-Aufgebot zurückgreifen. Andere Spieler wie Ramiz Paslov, Dreifach-Torschütze gegen Bocholt, gehören aber sicher zum starken Stamm-Aufgebot der Gäste. Optimist Vollack rechnet daher mit einigem Widerstand — und parallel dazu mit einer bestens motivierten Elf der Sportfreunde. "Fußballerisch haben wir sowieso eine gute Mannschaft. Und mit Laufbereitschaft und Leidenschaft haben wir sicher eine Chance, das Spiel zu gewinnen."

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Dass manche Automatismen in den Aktionen (noch) nicht reibungslos greifen, steht direkt mit den anhaltenden personellen Problemen in Verbindung. Vollack: "Das ist im Moment echt ein bisschen schwierig. Allein in der Innenverteidigung mussten wir bisher in sieben unterschiedlichen Besetzungen spielen. Aber ich will nicht jammern." Neu auf der Liste der Ausfälle steht Christoph Lange, der im Spiel bei TuRU Düsseldorf (0:2) einen Handbruch erlitt.

"Immer voll reinhauen"

Baumberg liegt mit 18 Zählern zwei Punkte vor Wuppertal und vier vor dem SV Straelen auf Rang 14, der nach den Auf- und Abstiegsregelungen auf jeden Fall für die neue Oberliga reichen soll. "Wir müssen uns immer voll reinhauen", weiß Vollack, der den größten Vorteil seines Teams kennt: "Wir haben alles selbst in der Hand." Damit das so bleibt, will Baumberg gegen Wuppertal was Zählbares einfahren.

(RP/jt)