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Volleyball: Mit hohem Einsatz weiter in der Erfolgsspur

Volleyball : Mit hohem Einsatz weiter in der Erfolgsspur

Für die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld war das 3:1 über den VC Nienburg jetzt schon der dritte Sieg in der Rückrunde.

Lange konnten die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) ihre Rückrunden-Weste in der 3. Liga nicht weiß halten. Schließlich gab es schon am zweiten Spieltag mit der 0:3-Niederlage bei den SSF Fortuna Bonn den ersten großen Flecken. Doch dabei scheint es momentan auch zu bleiben, denn das 3:1 (25:13, 22:25, 25:20, 25:19) gegen den VC Nienburg war jetzt bereits der dritte Sieg im vierten Spiel. "Das darf ruhig so weitergehen", fand Trainer Michael Wernitz, der jedoch gerade im Erfolg auf Langenfelder Fehler aufmerksam machte: "Ich war diesmal sehr kritisch. Das Spiel war mit Licht und Schatten. Teilweise war es wie von der Sauna in den Kältetrog."

Während im ersten Satz nach einem fast optimalen Beginn und der 10:1-Führung nichts mehr anbrennen konnte (16:5, 25:13), zeigte die SGL im zweiten Durchgang ein völlig anderes Bild — und die Dominanz des ersten Abschnitts war plötzlich weg. Nun gab Nienburg, das von einem guten Block profitierte, das Tempo vor. Folge: Langenfeld lag mit 1:6 und 6:12 zurück und die Gäste hatten auf einmal Oberwasser. "Ein großer Unterschied war auch, dass wir im ersten Satz nur vier Eigenfehler hatten. Im zweiten waren es zwölf. Das macht es dem Gegner dann einfach", urteilte Wernitz. Selbst dieser verlorene Durchgang (22:25) machte allerdings Hoffnung für den weiteren Verlauf der Partie, da sich die Gastgeberinnen fingen und von 8:14 auf 16:19 verkürzten. Anschließend sollten es die beiden nächsten Sätze richten.

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Der dritte Abschnitt hätte sich bis zum 11:13 ebenfalls in die eine oder andere Richtung entwickeln können. Den Unterschied machte hier die souveräne Leistung aller SGLSpielerinnen im Aufschlag aus. Über 21:17 und 22:19 entstand ein brauchbares Polster, sodass am Ende (25:20) die erneute Satzführung stand. Später bauten die Langenfelderinnen ab dem 18:15 einen konstanten Drei-Punkte-Vorsprung weiter aus (25:19), sodass sie einen weiteren Farbangriff auf die nur leicht beschmutzte Weste erfolgreich abwehren konnten.

"Der Sieg ist absolut verdient und es ist ein positives Signal. Wir sind häufig zu unkonzentriert und machen noch zu viele Annahmefehler, aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden", sagte Wernitz. Er wusste dabei sehr genau, dass sein Blick diesmal äußerst kritisch war. Der fünfte Platz und die 19 Punkte (25:25 Sätze) aus zwölf Partien sind zudem eine sehr vernünftige Basis für die restlichen Aufgaben in dieser Saison.

SG Langenfeld: Kiss, Schürholz, Man, Althaus, Sahin, Nahrstedt, Zandt, Saip, Lippert, Aurbach.

(-ham)