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Magic Arrows hängen weiter in der Warteschleife fest

Dart : Magic Arrows hängen weiter in der Warteschleife fest

Die Saison ist vorbei und die aus Monheim stammenden Darter der Magic Arrows, die ihre Spielstätte seit einiger Zeit in Hilden haben, befinden sich weiter in einer Warteschleife. In der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga sprang am Ende der siebte Tabellenplatz heraus, der alles bedeuten kann.

Entweder steigen die magischen Pfeile ab – oder sie bleiben drin. Das hängt entscheidend davon ab, welche Teams für die kommende Saison melden. Die Frist dafür läuft am 27. Juli ab und Hans-Joachm Moog mag keine Prognose abgeben, was auf die Magic Arrows wartet. „Viele melden erst kurz vor Schluss“, sagt der Mannschaftskapitän.

Zusammen mit seinen Teamkollegen hat er sich dem E-Dart verschrieben, aber natürlich die prominenten Kollegen aus dem Steel-Dart immer im Blick. Und Moog stellt fest, dass derzeit einige deutsche Spieler auf dem besten Weg sind, sich stärker in den Blickpunkt zu schieben. Vom Abschneiden der nationalen Elite bei den „GermanDart Masters“ in Köln war Moog jetzt sogar begeistert: „Sensationell.“

Einen beeindruckenden Weg durchs Turnier nahm etwa der aus Saarloius stammende Gabriel Clemens, der eine Reihe von Weltklasseleuten bezwang – 6:3 gegen Raymond van Barneveld (Niederlande), 8:5 gegen Rob Cross (England), 8:3 gegen Mensur Suljovic (Österreich). Mit dem 6:8 gegen den Schotten Peter Wright verpasste der 35-Jährige dann den ganz großen Wurf und die 20.000 Euro für den Masters-Titel nur knapp. Als Trostpflaster blieben ihm immerhin als Finalteilnehmer 10.000 Euro. Das sind Beträge, von denen E-Darter wie die Magic Arrows nicht mal träumen können.