1. NRW
  2. Städte
  3. Langenfeld
  4. Lokalsport

Luca Piatkowski eifert Lewandowski nach

Fußball : Luca Piatkowski eifert Lewandowski nach

Der 20-jährige Angreifer des SC Reusrath setzt sich ähnliche Ziele wie die Tormaschine des FC Bayern München: In der kommenden Bezirksliga-Saison will er mindestens 20 Treffer erzielen – und den Aufstieg in die Landesliga schaffen.

Wie ein Phönix aus der Asche stieg der Vollblutstürmer Luca Piatkowski (20) in seinem ersten Jahr beim Bezirksliga-Aufstiegsaspiranten SC Reusrath auf. Nachdem er in der vergangenen Saison für den weiterhin verletzten Moritz Kaufmann in die Stammformation aufrückte, entwickelte sich Piatkowski zum Publikumsliebling und erfolgreichsten Spieler: 18 Tore und sechs Assists in 28 Partien.

„Luca knüpft in der Vorbereitung an seine Form nahtlos an, wobei er trotz seiner enormen Entwicklung in gewissen Bereichen ausbaufähig ist. Er verfügt als Stürmer über die nötige Intelligenz, um an den richtigen Positionen zu stehen und das Leder im gegnerischen Gehäuse unterzubringen“, findet Co-Trainer Marco Schobhofen, der insbesondere die enormen Laufwege des Torjägers hervorhebt. „Damit öffnet er Räume für seine Kameraden.“

Der hoch motivierte Stoßstürmer beeindruckt nach seinem ersten Reusrather Jahr auch in der Vorbereitungsphase durch seine Treffsicherheit: Am vergangenen Testwochenende gelang ihm gegen den Kreisligisten 1. FC Solingen innerhalb von fünf Minuten ein lupenreiner Hattrick, bevor er mit seinen beiden Treffern gegen den Kreisligisten SC Borussia Lindenthal nach seiner Einwechslung mit zwei Toren das Blatt wendete. Nach der außergewöhnlich imponierenden Vorsaison schlug der bekennende Leverkusen-Fan einige Angebote aus, weil er das SCR-Umfeld nicht mehr missen möchte: „Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Stephan Kremmers und Freunden im Verein stand vor der letzten Saison der Wechsel vom TSV Aufderhöhe zum SCR fest. Ich fühle mich angesichts der familiären Atmosphäre und der sportlichen Ambitionen unter dem Trainerteam pudelwohl“, führt Piatkowski aus.

Der kopfballstarke, 1,90 Meter große und rechtsfüßige Vollstrecker, dessen Vorbild Robert Lewandowski, Torjäger des Deutschen Meisters FC Bayern München ist, hat sich ein persönliches Ziel für die spannende Spielzeit 2019/2020 gesteckt. „Ich möchte zunächst einen Stammplatz erobern und im Verlauf der Saison mindestens 20 Tore erzielen“, sagt Piatkowski, der außerdem mit dem SCR unbedingt in die Landesliga aufsteigen möchte. „Wir verfügen über eine gesunde Mischung aus jüngeren Spielern und Routiniers wie Tim Hechler, Martin Steinhäuser und Jonas Hergesell“, unterstreicht er seine Ambitionen.

Luca Piatkowski schnürte bereits im Alter von sechs Jahren seine Fußballstiefel beim GSV Langenfeld, bevor er später zu den A-Junioren des TSV Aufderhöhe wechselte. Nach der Hochmeldung in den Seniorenbereich (drei Treffer) und einer siebenmonatigen Pause (private Gründe) wechselte der gebürtige Solinger zum SCR, wo er sich von der ersten Minute an wohlfühlt: „Das Trainerteam leistet hervorragende Arbeit und hat zu meiner Weiterentwicklung erheblich beigetragen“, erklärt Piatkowski, der als Auszubildender nur einen Steinwurf vom Sportpark entfernt wohnt.

Der mannschaftsdienliche Instinktspieler wünscht sich gegen den Lokalrivalen HSV Langenfeld einen erfolgreichen Saisonauftakt, um eine positive Grundlage für die englische Woche zu legen.