Volleyball : Leicht und locker

Für die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld war das 3:0 beim TSV Bayer 04 Leverkusen II eineeher einfache Übung. Der Sieg brachte das Ende der Negativserie und zugleich einen versöhnlichen Jahresabschluss.

So gelöst wirkten die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) schon lange nicht mehr vor einer Regionalliga-Partie. Nach vier Niederlagen hintereinander war von einer großen Anspannung eher wenig zu spüren – was wohl auch am Gegner lag. Denn im Gastgeber TSV Bayer 04 Leverkusen II wartete der Vorletzte auf die Langenfelderinnen, die als Favorit gelten mussten "Das war zur richtigen Zeit das richtige Spiel. Die Mannschaft war sich schon vorher sicher, dass nichts schiefgeht. Und es war schon ein Klassenunterschied vorhanden", urteilte SGL-Trainer Michael Wernitz, dessen Team einen klaren 3:0 (25:16, 25:11, 25:20)-Erfolg schaffte und dadurch vor der Winterpause noch zu einem versöhnlichen Jahresabschluss kam.

Den einzigen größeren Rückstand kassierten die Gäste im ersten Satz – 5:8. Ab jetzt hatte Langenfeld das Heft allerdings immer in der Hand, zumal sie die Leverkusener Aktionen frühzeitig durchschauen konnten (25:16). "Das Spiel von Bayer ist einfach nicht so schnell wie bei anderen Mannschaften in der Liga. Wir waren in allen Mannschaftsteilen überlegen", stellte Wernitz zufrieden fest.

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Wirkungsvolle Aufschläge

Den Grundstein zum schnellsten Satzgewinn des Tages legte Diana Kiss, die im zweiten Satz beim Stande von 0:1 zum Aufschlag kam und die Position erst nach dem 7:2 wieder verließ. Den Vorsprung vergrößerte Langenfeld bis zum 19:10, ehe Sandra Ferger durch eine erneute Serie von Angaben endgültig für Klarheit sorgte (25:11).

Weil sich hier bereits andeutete, dass nach dem dritten Durchgang Schluss sein würde, nutzte der Trainer die Gelegenheit zu einem Wechsel – und brachte Zuspielerin Patricia Nubi für Meike Schürholz, um das Zusammenspiel mit Diana Kiss zu verbessern (gefährlichste Angreiferin). Nun brauchten die Langenfelderinnen zwar etwas Zeit, um sich abzusetzen, doch in Bedrängnis kamen sie nie. "Alle haben ihre Aufgaben gut gemacht. Es war schon wichtig, zum Ende des Jahres noch einmal ein Erfolgserlebnis zu haben", meinte Wernitz. Nun hofft er vor allem, dass die zurückgekehrte Lockerheit bis ins neue Jahr hält.

SG Langenfeld: Buller, Drechsel, Keil, Nubi, Kiss, Ferger, Schürholz, Heise, Conrady.

(RP)