Lokalsport: Langenfelds Trainer denkt noch nicht an die 3. Liga

Lokalsport: Langenfelds Trainer denkt noch nicht an die 3. Liga

Jurek Tomasik will mit dem Regionalligisten SGL gegen Rheinbach zuerst "vernünftigen Handball" zeigen.

Früher war die Saison mal im Anfangsstadium und eine Prognose nach sechs oder sieben Spielen vielleicht schwierig. Inzwischen sieht das auch in der Handball-Regionalliga anders aus. Weil 19 von 28 Spielen absolviert sind, biegt die SG Langenfeld (SGL) mit dem Spiel morgen Abend (19 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen den TV Rheinbach bereits ins letzte Drittel der Serie 2018/2019 ein. Für die Meisterschaft und das Recht zum Aufstieg in die 3. Liga kommen noch drei Vereine in Frage. Der Erste TSV Bonn rrh. hat 32:8 Punkte und einen Zähler mehr als die SGL, die mit 31:7 Punkten relativ besser liegt. Außenseiter-Chancen besitzt die wie Langenfeld aus der 3. Liga abgestiegene SG Ratingen (28:12), während die Teams dahinter aus dem Rennen sind.

Langenfelds Trainer Jurek Tomasik mag über die 3. Liga am liebsten gar nicht sprechen. "Damit beschäftige ich mich grundsätzlich nicht", sagt der SGL-Coach, "mich interessiert nur das Tagegeschäft. Es sind noch so viele Spiele und wir denken immer von Spiel zu Spiel. Dann werden wir sehen, was dabei herauskommt." Zuletzt waren das zwei Extreme, denn die 23:35-Pleite gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II korrigierte Langenfeld umgehend durch das 35:26 beim TV Jahn Köln-Wahn. Um den Eindruck zu festigen, dass die vorherige Niederlage tatsächlich nur ein Ausrutscher war, will Langenfeld gegen Rheinbach gewinnen - und das möglichst überzeugend. "Es geht um eine Wiedergutmachung", betont Tomasik, "wir wollen vernünftigen Handball spielen."

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Rheinbach gilt zwar nicht als besonders auswärtsstark (zwei Siege, acht Niederlagen), verlor aber zuletzt in des Gegners Halle zweimal nur knapp (27:30 beim Dritten Ratingen, 18:20 beim Fünften TuS 82 Opladen). Nach der Aufgabe Rheinbach warten auf die SGL im Kampf um die Meisterschaft acht weitere Aufgaben - am 17. März beim Weidener TV, am 24. März gegen die DJK Adler Königshof, am 8. April beim HC Wölfe Nordrhein, am 14. April gegen TuSEM Essen II, am 22. April beim Bergischen HC II, am 28. April gegen Bonn, am 5. Mai bei der SG Ratingen und am 12. Mai gegen den VfB Homberg. Erledigt die SGL auf diesem Weh ihr Tagesgeschäft ordentlich, wird sie weiter ganz oben mitmischen. Und das ist dann sogar eine ziemlich einfache Prognose.

(RP)