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Volleyball: Langenfelder Volleyballerinnen sind wieder Schlusslicht

Volleyball : Langenfelder Volleyballerinnen sind wieder Schlusslicht

Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld kassieren in Sorpesee eine 1:3-Niederlage, weil sie nach Fehlern das Selbstvertrauen verlieren.

Die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) mussten einen Rückschlag einstecken, denn das zuletzt erfolgreiche Team von Trainer Michael Wernitz zog beim RC Sorpesee mit 1:3 (19:25, 25:22, 23:25, 17:25) den Kürzeren. Während der Aufsteiger Sorpesee (13 Punkte) durch den Sieg die Tabellenspitze eroberte, rutschte die SGL mit sechs Zählern erneut auf den letzten Platz ab (Zehnter). Wernitz war dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: "Bis auf die letzten beiden Sätze haben beide Seiten heute gut gespielt."

In Sorpesee traf die SGL auf einen Gegner, der von der überragenden Diagonalspielerin Lena Vedder angetrieben wurde. Das junge Talent erzielte beinahe nach Belieben Punkte für den RC, sodass Langenfeld bereits mit dem ersten Satz (19:25) unter Druck stand. Die SGL konnte zunächst noch gut mithalten (14:14), ehe die Gastgeberinnen ihre gute Blockarbeit ausnutzten (15:18, 18:23, 19:25).

Der zweite Abschnitt (25:22) wurde dann zum offenen Schlagabtausch. Beide Teams zeigten hier eindrucksvoll, dass sie über eine hohe Qualität verfügen. Um Ruhe in die Langenfelder Aktionen zu bringen, ersetzte Wernitz die Zuspielerin Lisa Bartsch durch Canan Sahin. "Wir wollten jetzt unbedingt Lisa Vedder aus dem Spiel nehmen", sagte der SGL-Coach. Beim Stande von 22:21 sicherte Langenfelds Vivien Tänzler mit einer Aufschlagserie den Satz (25:23) und alles schien wieder drin zu sein.

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Die weiter konzentrierte SGL kam im dritten Abschnitt durch ihr gutes Blockverhalten und gefährliche Aufschläge zu einer komfortablen Führung (14:7, 17:13), ehe sich zunehmend Fehler in die Aktionen einschlichen. "Das hat Sorpesee natürlich in die Karten gespielt. Es kam jetzt heran und wurde immer sicherer", stellte Wernitz fest. Nach dem 23:23 machten die Gastgeberinnen die entscheidenden Zähler. Anschließend punktete der RC im vierten Satz (17:25) nach Belieben, sodass Langenfeld klar zurücklag (5:14). Der SGL-Trainer ärgerte sich: "Das Selbstvertrauen ging verloren, dass wir es noch schaffen können." Es gelang den Langenfelderinnen deshalb nicht mehr, die drohende Niederlage abzuwenden.

Ein Drittel der Saisonspiele sind nun in der 3. Liga absolviert. Ob sich die SGL vorsichtshalber lieber doch auf Abstiegskampf einstellen sollte? "Nein, darüber machen wir uns erst gar keine Gedanken", antwortete Wernitz, "Niederlagen kommen immer zum falschen Zeitpunkt. Aber die anderen zwei Drittel können erfolgreicher sein." Die Aufgabe am kommenden Samstag (18 Uhr, Halle Hinter den Gärten) gegen den nur um einen Zähler besser postierten Siebten VC Nienburg wird wohl zeigen, ob der Langenfelder Optimismus begründet ist.

SG Langenfeld: Ferger, Althaus, Kiss, Zandt, Bartsch, Man, Lippert, Pflitsch, Nahrstedt, Sahin, Tänzler.

(fas)