Fußball: Landesliga-Frauen des HSV drehen schwierige Partie

Fußball : Landesliga-Frauen des HSV drehen schwierige Partie

Der mühselige 2:1-Auftaktsieg beim FSC Mönchengladbach hatte keinen Schönheitspreis verdient.

Weil die Landesliga-Fußballerinnen des HSV Langenfeld am ersten Spieltag frei hatten, starteten sie jetzt mit Verspätung in die neue Saison – und mit Erfolg. Obwohl das Team des Trainergespanns Volker Bochnia/Gerd Herhalt auf dem ungewohnten Naturrasen nicht überzeugte, gab es ein 2:1 (0:1). „Es war kein schönes Spiel und deutlich schwerer als erwartet“, fand Bochnia, „stolz bin ich darauf, dass sich meine Mannschaft als Team verstanden hat und über den Kampf mehr Zugriff bekam.“

Der HSV zeigte von Beginn an ungewohnte Schwächen und das aus der vergangenen Saison bekannte Kombinationsspiel fand weitgehend nicht statt. Als eine Art Weckruf diente dann der 0:1-Rückstand (30.), bei dem niemand die Mönchengladbacherin Hannah Sturm beim präzisen Kopfball störte. Die Gäste erinnerten sich jetzt immerhin an ihre kämpferischen Qualitäten, gingen jedoch mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Obwohl Langenfeld personell wie taktisch umstellte, entwickelte sich das erhoffte Übergewicht im Zentrum zunächst nicht. Deutlich zu spüren war immerhin, dass die Mannschaft die Partie über viel Einsatz unbedingt drehen wollte – was auch zu einem Wettlauf gegen die Zeit wurde. Es dauerte immerhin bis zur 75. Minute, ehe Julia Keppner die FSC-Keeperin zum 1:1 überwand. Nachdem HSV-Torfrau Leonie Doege durch ihr doppeltes Eingreifen eine gute Szene der Gastgeberinnen entschärft hatte, drängten die Langenfelderinnen noch mehr auf den Sieg. Ein weiterer lang auf Keppner geschlagener Ball brachte die Entscheidung – 2:1 (85.).

Bochnia nahm die Wende erleichtert zur Kennnis: „Das gibt uns für die anstehenden Aufgaben Kraft und Selbstvertrauen.“ Am Sonntag (15.15 Uhr. Burgstraße) folgt gegen die mit zwei Siegen gestartete Spvg. Gustorf-Gindorf (Tabellenführer) die Heimpremiere 2019/2020.

HSV Langenfeld: Doege, Busch, Ender, Bochnia (78. Kersenbrock), Keppner (90. Dick), Northcote, Hantke, Schwarz (47. Lange), Glass, Hutter (88. Schmitz), Gröne.

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