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Volleyball: Knackpunkte: Aufschlag ohne viel Wirkung, Annahme ohne Stabilität

Volleyball : Knackpunkte: Aufschlag ohne viel Wirkung, Annahme ohne Stabilität

Volleyballerinnen der SG Langenfeld kassierten mit dem 0:3 beim SV Bad Laer die dritte Niederlage hintereinander. Das Team um Trainer Michael Wernitz konnte wieder keinen einzigen Satz gewinnen.

So schnell kann es manchmal gehen. Noch vor einer Woche hatten die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) als Tabellenvierter in der 3. Liga eine optimale Ausgangsposition für die verbleibenden Spiele der Rückrunde – die nun aber alles andere als gut läuft. Das klare 0:3 (20:25, 23:25, 16:25) beim zuvor punktgleichen SV Bad Laer war bereits die dritte Niederlage in Folge und im neuen Jahr gab es noch nicht mal einen Satzgewinn. Der letzte stammt hier vom 15. Dezember 2012 (1:3 bei SSF Fortuna Bonn). "Jetzt laufen wir nicht nur der Form, sondern auch den Punkten hinterher", sagte Trainer Michael Wernitz, dessen Team neues personelles Pech wegstecken musste. Während Diana Kiss und Sarah Man nach wie vor angeschlagen waren, fielen Steffi Lippert (Atemwegserkrankung) und Jana Nahrstedt (Augengrippe) komplett aus.

Trotzdem präsentierten sich die Gäste zunächst gut, ehe die Fassade schnell in sich zusammenfiel. Die SGL führte mit 5:3, kassierte jedoch nach einer Aufschlagserie der Gastgeberinnen sieben Punkte in Folge und erholte sich davon nicht mehr (20:25). Wernitz: "Am auffälligsten war, dass weder der Aufschlag gezündet hat noch die Annahme die Stabilität hatte, um über Meike Schürholz vernünftig aufbauen zu können. Das war der Knackpunkt."

Langenfeld bewies immerhin im zweiten Satz viel Moral und hätte zwei Rückstände (15:18, 17:22) auf der Zielgeraden fast aufgeholt – 23:24. Die entscheidenden Punkte wollten in der Folge jedoch nicht gelingen (23:25), sodass es Wernitz nun für neue Impulse mit einer personellen Umstellung probierte.

Eva Buller wechselte in den Mittelblock, während Kiss verstärkt über die Außenpositionen kommen sollte. Der Plan ging zunächst auf, bevor Bad Laer nach dem 7:7-Ausgleich zunehmend an Sicherheit gewann und dann auch das Glück auf seiner Seite hatte. "Wenn man den Lohn für den Kampf in langen Ballwechseln nicht erhält, tut es weh. Und das zieht einen dann zusätzlich runter", betonte Wernitz.

SG Langenfeld: Schürholz, Buller, Lepenies, Man, Drechsel, Kucybala, Röller, Kiss, Eisler.

(-ham)