1. NRW
  2. Städte
  3. Langenfeld
  4. Lokalsport

Klaus Rubröder wird Sportlicher Leiter des SSV Berghausen

Fußball-Bezirksliga : Klaus Rubröder wird Sportlicher Leiter des SSV Berghausen

Der Ex-Trainer des GSV Langenfeld kennt den Klub bestens: Klaus Rubröder will als Sportlicher Leiter des SSV Berghausen den Charme erhalten und das Team unter die ersten Fünf in der Bezirksliga führen.

Während der Corona-Pandemie setzt Patrick Michaelis auf eigenverantwortliches Arbeiten. Zwar stand der Fußball-Bezirksligist SSV Berghausen bereits seit dem 13. März nicht mehr gemeinsam auf dem Platz, doch der Coach hat keine Trainingspläne ausgegeben. „Der Kontakt zu den Spielern fehlt, und Abstimmungen sind durchaus schwierig. Trainingspläne verpuffen nach einer gewissen Zeit, sodass jeder Spieler seiner individuellen Verantwortung gerecht werden muss. Jeder entscheidet selber, was er braucht und was er sein lässt“, erklärt Michaelis.

Im Hintergrund laufen indes die personellen Planungen auf Hochtouren. Um sich als Verein noch breiter aufzustellen, wurde Klaus Rubröder (38) als Sportlicher Leiter verpflichtet. Der Familienvater war fünf Jahre lang Trainer des Kreisligisten GSV Langenfeld, bevor er im November 2019 sein Amt abgab. Maik Herr hat jetzt die alleinige Verantwortung. Nebenbei spielt Rubröder seit vielen Jahren für die Alten Herren des SSV, wo er nach dem Training vom Vorsitzenden Wolfgang Wollenberg auf die vakante Position angesprochen wurde. „Klaus und ich kennen uns schon seit vielen Jahren“, sagt Michaelis. „2011 habe ich ihn als Spieler eine Saison beim TSV Aufderhöhe trainiert. Wir sind über seine Verpflichtung sehr froh, weil wir dadurch die Aufgaben in unterschiedliche Hände legen können.“ Rubröder kennt den SSV bestens, er spielte dort bereits sechs Jahre unter André Stocki.

Der Außendienst-Angestellte geht die neue Herausforderung mit viel Elan an. „Ich möchte die Kaderarbeit unterstützen und ansonsten nicht viel am Klub ändern. Der SSV soll der familiäre Dorfverein mit seinem eigenen Charme und zahlreichen Festen bleiben. Jedoch sind wir mit einem achten Tabellenplatz nicht zufrieden, sondern wollen uns unter den besten fünf Bezirksliga-Mannschaften etablieren“, betont der Sportliche Leiter.

Einerseits soll die Zweite Mannschaft (Kreisliga) weiter als Unterbau fungieren, damit Spielpraxis gewährleistet wird. Andererseits wird angestrebt, nach wie vor einige talentierte Spieler aus der Jugend in den Seniorenbereich zu integrieren. Laut Rubröder haben die meisten Spieler ihre Zusage gegeben, um über den Sommer hinaus beim SSV zu bleiben. Zusätzlich stehen Gespräche mit drei Zugängen an.