Fußball, Bezirksliga HSV feiert ersten Heimsieg, Berghausen verliert wieder

Langenfeld/Monheim · Der SSV Berghausen wollte nach seinem Erfolg in der Vorwoche eigentlich eine Serie in der Fußball-Bezirksliga starten, doch daraus wurde nichts: Bei Germania Wuppertal heißt es am Ende 1:2. Der HSV Langenfeld wiederum freut sich nach dem 2:1 gegen den SC Radevormwald über den ersten Heimsieg.

 Obenauf: Der HSV Langenfeld mit Florian Neß (links).

Obenauf: Der HSV Langenfeld mit Florian Neß (links).

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

So lief es in der Fußball-Bezirksliga. SSV Germania Wuppertal – SSV Berghausen 2:1 (1:0). Der SSV musste unter Trainer Jörn Heimann einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach dem ersten Saisonsieg vor einer Woche, sollte eine Serie folgen – dieses Vorhaben zerschlug sich nun gleich wieder. Dennoch wirkte Heimann  nicht unzufrieden: „Für mich war das eines der besten Bezirksligaspiele, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe.“ Ein paar wenige technische und taktische Fehler ausgeklammert, schwärmte er vom hohen Tempo beider Teams, Passstafetten und vielen intensiven Zweikämpfen. „Das war Werbung für den Amateurfußball“, berichtete der Trainer. Letztendlich hatte sein SSV jedoch wieder das Nachsehen. Nach 37 Minuten landete eine verunglückte Flanke im Berghausener Netz, in der 65. Minute nutzte Routinier Michael Kluft einen Fehlpass im Aufbau der Gäste an der Mittellinie eiskalt zum 2:0 und seinen vierten Saisontreffer. Bitter: Fünf Minuten zuvor hatte Maurice Grünewald für Berghausen nur die Unterkante der Latte getroffen. Teamkollege Robin Bastian konnte einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft von Germania nur noch zum Anschluss nutzen (70.). „In den letzten zehn Minuten war es ein Spiel auf ein Tor“, erzählte Heimann, doch alle weiteren Möglichkeiten blieben ungenutzt.

SSV: Wazakowski – Grünewald, Uiberall, Abidar (72. Kruse), Bastian, Brusberg, Dames, Francke, Scholer, Herhalt, Zilles (87. Bruser).

HSV Langenfeld – SC 08 Radevormwald 2:1 (1:1). Was ein torreiches Spiel hätte werden können, wurde zu einem Aufeinandertreffen, in dem die Langenfelder Defensive die Geschichte maßgeblich schrieb. So hielt der HSV die Gäste, die bereits in vier Spielen vier oder mehr Treffer erzielten, bei nur einem. „Meine Abwehr stand bombenfest“, lobte HSV-Coach Salvatore Grillo, „aber es kam nicht wirklich viel Gegenwehr. Ich hatte mehr erwartet.“ Demnach war der SC nur nach Standards gefährlich. Offensiv machte bei den Gastgebern nach zwölf Minuten zunächst Severin Krayer von sich reden. Er verwandelte eine Flanke aus dem Halbfeld aus fünf Metern mit dem Kopf gegen die Laufrichtung des Torhüters. Den Ausgleich (42.) schüttelten die Hausherren in der Pause aus den Knochen, und Dustin Beyen erzielte die abermalige Führung – und den Siegtreffer (62.). „Das war wichtig, denn es war der erste Heimsieg.“ Am Mitwoch (19.15 Uhr) ist der HSV in der zweiten Runde des Solinger Kreispokals bei Ligakonkurrent Solingen-Wald zu Gast – einer laut Grillo technisch starken Mannschaft, gegen die sich seine Elf Ballverluste in der Zentraln nicht erlauben könne.

HSV: Cyrys – Dietz, Neß, Ngoma Ndey, Cartus (74. Meyer), Celebi (79. Benecke), Ugljani, Wallraf, Beyen (90.+1 Steinfort), Ah. El Morabiti (56. Große Enking), Krayer (83. Meijning).

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