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HSV Langenfeld: Fußballerinnen treffen auf CfR Links

Fußball, Frauen-Niederrheinliga : HSV-Frauen treffen auf CfR Links

Das Team von Trainer Carsten Kerkhoff will sein Formhoch auch gegen den Favoriten konservieren. Für Sarah Linker und Sarah Pankau wird es ein besonderes Spiel.

Die Fußballerinnen des HSV sind in bestechender Form. Das Team von Trainer Carsten Kerkhoff konnte wettbewerbsübergreifend fünf der letzten sechs Partien für sich entscheiden. So setzte sich der Niederrheinligist erstmals von der Abstiegszone ab. Zudem erreichten sie in der vergangenen Woche das Viertelfinale im Niederrheinpokal. Am Sonntag empfangen die Langenfelderinnen den CfR Links. Anstoß auf der Heinrich-Völkel-Sportanlage ist um 13 Uhr.

Die Formkurve zeigt klar nach oben. Die Leistungen werden immer besser sowie konstanter und auch die Ergebnisse stimmen. Zuletzt überzeugte das Team beim 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den Ligakonkurrenten SSVg Velbert im Pokal auf ganzer Linie. „Wir haben gewonnen, da wir unsere beste spielerische Leistung der gesamten Saison erbracht haben“, erzählte Kerkhoff nach der Partie. Allein die Chancenverwertung war der Grund dafür, dass es bis zur letzten Minute spannend blieb. Nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen.

Die Langenfelderinnen gehen nicht als Favorit in die Partie. Links verlor zwar die letzte Begegnung gegen die Reserve des MSV Duisburg mit 1:3 (0:1), gewann zuvor aber gleich acht Partien in Folge. In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften 13 Punkte. Links rangiert auf Platz vier und gehört zu den Spitzenteams der Liga. Die HSV-Frauen belegen dagegen nur den elften Platz und kämpfen um den Klassenerhalt.

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„Natürlich ist der Gegner von der Tabelle her Favorit. Aber wir spielen zuhause und haben unsere Leistungen in letzter Zeit stabilisiert. Deshalb rechnen wir uns auch am Sonntag wieder etwas aus“, sagt Kerkhoff. Die Weichen für den nächsten Sieg wurden in der Trainingswoche gestellt. „Wir machen leider immer noch zu viele unnötige Fehler im Aufbau. Daran haben wir intensiv gearbeitet. Wir müssen diese Aussetzer vermeiden – gerade gegen die Topteams, die diese eiskalt bestrafen“, erzählt der 51-Jährige. Wenn seiner Elf dies gelinge und die eigenen Chancen effektiver genutzt würden, sei auch in dieser Partie wieder einiges zu holen, sagt der Übungsleiter.

Die personelle Situation hat sich in Langenfeld in den vergangenen Wochen ebenfalls verbessert. „Es bleibt eigentlich alles wie zuletzt. Wir können fast aus dem Vollen schöpfen“, erzählt Kerkhoff. Lediglich eine ungeimpfte Spielerin wird dem Trainerteam nicht zur Verfügung stehen, was an der neuen 2G-Regelung liegt, die ab sofort im Amateurfußball gilt. Von besonderer Bedeutung ist die Partie derweil für Sarah Linker und Sarah Pankau. Die beiden HSV-Spielerinnen wechselten im Sommer von Düsseldorf nach Langenfeld und treffen das erste Mal auf ihren alten Verein. „Sie haben beide einige Jahre bei Links verbracht und sind entsprechend hochmotiviert“, sagt Kerkhoff.