Frauenfußball, Landesliga Keppners Comeback soll dem HSV bei der Befreiung helfen

Langenfeld · Die Fußballerinnen des HSV Langenfeld empfangen in der Landesliga den SC Union Nettetal, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Die Rückkehr eines Sturmduos macht Hoffnung.

 Julia Keppner hat schon 13 Tore geschossen.

Julia Keppner hat schon 13 Tore geschossen.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Die Fußballerinnen des HSV Langenfeld wollen nach der knappen 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Rosellen nun wieder dreifach punkten. Mit dem SC Union Nettetal ist derweil ein direkter Konkurrent auf der Heinrich-Völkel-Sportanlage zu Gast. Anstoß der Partie am Sonntag ist um 15.15 Uhr. Die Hoffnungen des Landesligisten liegen in der Rückkehr eines Sturmduos.

Julia Keppner und Katrin Stinner wurden am vergangen Wochenende schmerzhaft vermisst. Ohne die beiden Offensivspielerinnen taten sich die Hucklenbrucherinnen gegen sicher stehende Gäste schwer. Nun sollen die beiden Angreiferinnen, die in der Woche zuvor für sechs der acht Treffer in Hemmerden verantwortlich waren, zurück in die Startelf kehren. Gerade das Comeback von Keppner, die mit 13 Treffern die Torschützinnenliste anführt, tut den Offensivbemühungen des HSV gut.

Im vorletzten Spiel des Jahres empfangen die Langenfelderinnen Union Nettetal, im Hinspiel unterlagen die Rot-Weißen noch deutlich mit 0:3 (0:1). Seither ist viel passiert. Nach einem katastrophalen Start fing sich das Team und kämpfte sich aus den Abstiegsrängen heraus. Umso überraschender kam dann der Rücktritt von Übungsleiter Carsten Kerkhoff, der mit sofortiger Wirkung in die U19 des Vereins wechselte. Sebastian Tiburtius übernahm die erste Damenmannschaft und setzte den positiven Trend fort. Da man allerdings gegen die Top-Mannschaften der Liga jeweils knapp verlor, blieben die Hucklenbrucherinnen im Tabellenkeller stecken. Mittlerweile ist auch Nettetal dort angekommen. Die beiden Kontrahenten trennt nur noch ein Platz und fünf Punkte.

Trainer Tiburtius hoffte gegen Rosellen auf einen Langenfelder Befreiungsschlag im Abstiegskampf, dieser blieb jedoch aus. Stattdessen gewann die Viktoria aus Anrath überraschend gegen den OSV Meerbusch, weshalb der HSV nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz über der Abstiegszone rangiert. Nun stehen noch zwei Begegnungen an, bevor es in die Winterpause geht. In beiden Spielen dürfen sich die Langenfelderinnen durchaus etwas ausrechnen. Der erste Schritt soll am Sonntag gegangen werden. Mit der Rückkehr von Torjägerin Keppner scheint die Mission Befreiungsschlag deutlich realistischer.

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