Fußball, Frauen-Landesliga Eigentor entscheidet Partie der HSV-Frauen

Langenfeld · Die Landesliga-Fußballerinnen des HSV Langenfeld verlieren zum Ende der Hinrunde mit 0:1 gegen den SV Rosellen. Abwehrspielerin Stephanie Hutter unterläuft ein Eigentor.

 Sah eine knappe Niederlage seiner HSV-Frauen: Trainer Sebastian Tirburtius.

Sah eine knappe Niederlage seiner HSV-Frauen: Trainer Sebastian Tirburtius.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

In der Fußball-Landesliga haben die Frauen des HSV Langenfeld vor heimischer Kulisse eine bittere Niederlage einstecken müssen. Beim 0:1 (0:1) gegen den SV Rosellen wurde Stephanie Hutter mit einem Eigentor zur tragischen Figur. Die Hucklenbrucherinnen beenden die Hinrunde damit auf dem neunten Platz in der Tabelle – nach neun Punkten aus elf Partien.

HSV-Trainer Sebastian Tiburtius musste im Sturm auf seine beste Spielerin der vergangenen Wochen verzichten. Julia Keppner, die in fünf Partien zuletzt 13 Mal erfolgreich war, fiel kurzfristig aus. Auch Angreiferin Katrin Stinner fehlte. „Im Sturm mussten wir leider etwas improvisieren“, sagte Tiburtius. Und das funktionierte angesichts mangelnder Alternativen kaum. Ohne ihre „Lebensversicherung“ im Sturm taten sich die Langenfelderinnen sichtlich schwer. „Rosellen war vor allem in der ersten Halbzeit klar besser“, berichtete der Übungsleiter. Folgerichtig gingen die Gäste in der 23. Minute durch ein Eigentor von HSV-Verteidigerin Hutter in Führung. Mit dem knappen Zwischenstand ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Tiburtius-Elf dann klar verbessert. Die Begegnung war fortan ausgeglichener, auch wenn sich das Team in der Offensive weiter schwertat. „In der gesamten Partie gab es vier Torschüsse, jeweils zwei für beide Mannschaften. Es war ein rein kampfbetontes Spiel, was wir am Ende leider knapp verloren haben“, sagte der Fußballlehrer. Durch die Niederlage bleiben die Hucklenbrucherinnen weiterhin im Tabellenkeller stecken. Da der SC Viktoria Anrath überraschend gegen den Tabellendritten aus Meerbusch gewann, trennt den HSV nur noch die – immerhin deutlich bessere – Tordifferenz von der Abstiegszone.

Am kommenden Sonntag (15.15 Uhr) empfangen die Langenfelderinnen zum Rückrundenstart den Tabellenachten aus Nettetal. Dabei werden die Fußballerinnen wohl wieder auf das Sturmduo Keppner und Stinner zählen können. Am ersten Spieltag verlor der HSV mit 0:3 (0:1) in Nettetal. In der aktuellen Form darf das Team von Tiburtius immerhin auf ein besseres Resultat hoffen.

HSV: Wasow – Zenzen, Sezer, Cusumano, (85. Busch), Thal (79. Pan), Hantke, Schwarz (67. Mager), Hutter, Klimmek, Hein (79. Schlickeiser), Schnatenberg.