HSV II lebt seinen Traum und steigt auf

Fußball : HSV II lebt seinen Traum und steigt auf

Der Dritte der Kreisliga B rückt nach dem 3:1-Erfolg gegen Canlarspor Solingen in die Kreisliga A hoch.

Für die zweite Mannschaft des HSV Langenfeld ging nach dem Ende der Saison doch noch ein Traum in Erfüllung – was so niemand für möglich gehalten hätte. Aber es war noch ein Platz in der Fußball-Kreisliga A frei, sodass der HSV als Dritter der Kreisliga B in einem Entscheidungsspiel auf den SV Canlarspor Solingen traf, den Vorletzten der Kreisliga A. Weil der HSV dieses Finale auf der neutralen Anlage des GSV Langenfeld dank einer starken Leistung verdient mit 3:1 (2:0) zu seinen Gunsten, steigt er auf und Solingen ab.

Langenfeld erwischte einen Auftakt nach Maß, denn bereits in der ersten Minute gelang Robin Schnadt die 1:0-Führung. Anschließend beherrschte die in allen Belangen überlegene Mannschaft des Trainergespanns Ralf Wirthwein/Andreas Nöthen geschickt das Geschehen und hätte durch Sebastian Tiburtius fast einen zweiten Treffer erzielt, doch nach dem sehenswerten Versuch mit der Hacke landete der Ball nur am Pfosten (19.). Der immer gefährliche Schnadt erhöhte dann unmittelbar vor der Pause auf 2:0 (45.) und direkt nach dem Wiederbeginn auf 3:0 (46.). Nach einer Unachtsamkeit der Langenfelder verkürzte Canlarspor auf 1:3 (57.), ehe sich dem HSV weitere Chancen boten. Am Ende brachte das Team den Vorsprung relativ sicher über die Zeit und konnte nach 90 Minuten jubeln.

Nach dem Schlusspfiff lagen sich Spieler, Trainer und Verantwortliche in den Armen. Und die Feierlichkeiten gingen weiter – nur zwei Tage nach der Rückkehr von der Mallorca-Tour. „Die Jungs haben heute nichts anbrennen lassen und ein tolles Spiel abgeliefert. Das war ein wunderschönes Abschiedsgeschenk für mich“, sagte Andreas Nöthen, der seine Trainer-Karriere aus beruflichen Gründen beendet – während Ralf Wirthwein dem HSV erhalten bleibt. Daniel Gerhardt, bis zuletzt Coach der Ersten und neuer Sportlicher Leiter des Vereins, war ebenfalls begeistert: „Der Aufstieg ist enorm wichtig, denn jetzt haben wir positive Grundlagen für einen hervorragenden Unterbau. Wir sind mit der Bezirksligamannschaft und der Truppe in der Kreisliga A glänzend aufgestellt.“

HSV Langenfeld II: Hering, Heißler, Schmitz, Feger, Patrick Milinski (62. Eiben), Joch, Diego Scelta, Klingberg, Sciannimanica, Tiburtius (90.+4 Ben Piatkowski), Schnadt (73. Fischer).

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