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Fußball: Glück gehabt: Monheim kann sich selbst retten

Fußball : Glück gehabt: Monheim kann sich selbst retten

Der Fußball-Landesligist unterlag beim Meister Nievenheim trotz einer ansprechenden Leistung mit 0:3. Der Klassenerhalt ist aber noch drin.

Die Landesliga-Fußballer des FC Monheim (FCM) zeigten beim Tabellenführer VdS Nievenheim zwar eine ordentliche Vorstellung, standen aber am Ende mit leeren Händen da - 0:3 (0:2). Kein Zweifel: Angesichts der engen Konstellation im Abstiegskampf tat den Gästen diese Niederlage sehr weh. "Wir standen kompakt und haben die Konter eigentlich gut ausgespielt. Nur im Abschluss fehlte uns das Quäntchen Glück", fand FCM-Coach Karim El Fahmi, "für den guten Auftritt können wir uns leider nichts kaufen." Weil aber zugleich der direkte Konkurrent TSV Ronsdorf (40 Zähler) gegen den Wuppertaler SV II unterging (0:4), behielt Monheim den zehnten Platz. Sollte sich der FCM (41 Punkte) dort auch nach dem letzten Spieltag aufhalten, hätte er die Abstiegsrunde gegen die Elften der beiden anderen Landesliga-Gruppen vermieden.

Die Monheimer begannen stark, denn sie ließen hinten nichts anbrennen und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche. Einen Versuch von Samir Al Khabbachi entschärfte der Nievenheimer Torhüter in höchster Not (14.) und wenig späte stand beim Gewaltschuss von Philipp Hombach das Aluminium im Weg (24.). Die Führung für die Gastgeber fiel dann unverdient, als Salvatore Franciamore einen 30-Meter-Freistoß unterbringen konnte - 0:1 (29.). El Fahmi sah seine Mannschaft nun "in eine Schockstarre versetzt", die Nievenheim prompt zum 2:0 (36.) ausnutzte.

Im zweiten Durchgang setzten die Monheimer dann alles auf eine Karte, attackierten die Gastgeber früh und bauten so auch viel Druck auf den Kontrahenten auf. Der gravierende Haken: Wirklich große Torgefahr entstand daraus trotz aller Bemühungen nicht. Auf der anderen Seite nutzte der künftige Oberligist Nievenheim den Platz gegen aufgerückte Monheimer für einen Konter zum entscheidenden 3:0 (79.).

Der Aufsteiger hat sein Schicksal vor dem Saisonfinale trotzdem selbst in der Hand. El Fahmis Team braucht zum direkten Klassenerhalt am Sonntag (15 Uhr, Rheinstadion) zur Vorsicht jedoch einen Heimsieg über den als Absteiger feststehenden SV Hilden-Nord (Rang 14). Nur dann braucht Monheim nicht mehr abzuwarten, was die Konkurrenz anstellt. Im ungünstigsten Fall (Niederlage) ist sogar der direkte Abstieg möglich, weil der neue Elfte 1. FC Wülfrath (41 Zähler) jetzt bei identischer Punktzahl nur um zwei Tore schlechter liegt und Ronsdorf ja auch nicht leer ausgehen muss.

(mroe)