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American Football: Giants viel zu klein für die Longhorns

American Football : Giants viel zu klein für die Longhorns

Football-Regionalligist Langenfeld holte mit dem 48:7 gegen Dortmund den vierten Sieg im vierten Saisonspiel. Am kommenden Sonntag folgt das Gipfeltreffen bei den Paderborn Dolphins, das die Weichen zur 2. Liga stellen kann.

Die Langenfeld Longhorns marschieren weiterhin unbeirrt durch die Regionalliga NRW. Das Team von Headcoach Michael Hap erreichte mit dem ungefährdeten 48:7 (10:0, 15:0, 9:0, 14:7) gegen die Dortmund Giants den vierten Sieg im vierten Saisonspiel. Die ziemlich einseitige Partie war für Langenfeld (8:0 Punkte) zugleich eine gelungene Generalprobe für das Gipfeltreffen am kommenden Sonntag (15 Uhr) bei ebenfalls ungeschlagenen Paderborn Dolphins (6:0). "Das war eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung", fand Hap, der den Erfolg in der Kategorie Pflichtsieg einordnete, "wir waren gut vorbereitet und hatten fast immer eine passende Antwort auf die Spielzüge der Dortmunder." Die Grundlagen für den klaren Sieg sieht er vor allem in der kompakten Defensivleistung - und in einer taktisch vielseitigen Offensive: "Es lief bei uns einfach alles zusammen."

Quarterback Michel Fritsche gelang der erste Touchdown und Kasra Abrar nutzte die Chance zum Zusatzpunkt. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels erzielte Abrar noch ein Fieldgoal, das drei Punkte brachte - 10:0. Im zweiten Durchgang erreichte Florian Zuber nach einem Fritsche-Pass die Endzone und wieder legte Abrar einen Zusatzpunkt hinterher. Runningback Daniel Berg erhöhte kurz vor der Pause auf 23:0, ehe auch Zubers folgende Two-Point-Conversion erfolgreich war - 25:0. "Zur Halbzeit war das Spiel im Grunde gelaufen", meinte Hap, der den Longhorns nun taktische Experimente gönnte.

Die kompakte und robuste Defense ließ den Gästen fast keine Chance auf etwas Zählbares. Die Giants kamen meistens nicht einmal in die Nähe der Langenfelder Endzone. Im dritten Viertel erhöhten André Hoffmeister (Touchdown) und Abrar (Fieldgoal) auf 34:0, bevor Sinan Aliti und Florian Schultheiß zwei Langenfelder Spielzüge im letzten Viertel per Touchdown vollendeten. Hinzu kam eine Two-Point-Conversion von Michael Mendl, sodass der einzige erfolgreiche Angriff der Giants nicht mehr als eine Ergebniskosmetik war.

Der klare Erfolg zeigt, dass die Longhorns grundsätzlich bereit sind für das Spitzenspiel bei den Paderborn Dolphins. Beide Mannschaften haben Ambitionen, den Sprung in die 2. Bundesliga zu schaffen - obwohl Michael Hap das offiziell für Langenfeld nicht bestätigen mag. "Der Gewinner dieses Spiels ist wohl Favorit für den Aufstieg", meint der Headcoach, "aber das sagt zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch nicht sehr viel. Wir denken weiterhin von Spiel zu Spiel und konzentrieren uns auf unsere Leistung."

Respekt hat Hap vor allem vor den US-Akteuren in den Reihen der Dolphins, deren Quarterback Ethan Haller als einer der stärksten Spieler in der Regionalliga gilt. Hap: "Wir werden uns intensiv vorbereiten und haben auf jeden Fall einige taktische Überraschungen parat. Wie auch immer es ausgeht - wir freuen uns auf das Spiel und werden unser Bestes geben."

(dora)