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Volleyball: Für die Volleyballerinnen ist Druck normal

Volleyball : Für die Volleyballerinnen ist Druck normal

Für die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld ist die neue Saison bisher eine große Enttäuschung. Trainer Michael Wernitz findet den großen Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft gut - und er glaubt fest an das Potenzial seines Teams.

Das dürfte für Trainer Michael Wernitz ein Luxusproblem sein. Schließlich wissen die 14 Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL), dass nur zwölf Spielerinnen für eine Partie in der 3. Liga nominiert werden können. Da meistens nur wenige Spielerinnen angeschlagen sind, müssen sich alle ständig beweisen. "Es herrscht ein hoher Druck innerhalb des Teams", bestätigt der SGL-Coach, "nicht jede Spielerin kommt zum Einsatz." Damit meint der erfahrene Übungsleiter sogar einen konkreten Fall, denn die Außenangreiferin Jessica Eisler fand in dieser Saison bisher deutlich weniger Berücksichtigung als ihre Teamkolleginnen.

"Jessica bekam bis jetzt noch keine einzige Spielminute. Sie ist sehr enttäuscht", meint Wernitz, der bei der Suche nach einer passenden Aufstellung oft die Qual der Wahl hat. Schließlich stehen ihm viele talentierte Kräfte zur Verfügung. Wer am kommenden Sonntag (15 Uhr, Halle Hinter den Gärten) im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Blau-Weiß Dingden dabei ist, bleibt deshalb vorerst offen. Zuletzt musste allerdings die angeschlagene Außen-Angreiferin Victoria Drechsel mehrmals passen.

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Es besteht kein Zweifel, dass Wernitz unbedingt die derzeit stärksten Spielerinnen einsetzen muss. Nach der 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim VC SFG Olpe rangiert Langenfeld schließlich mit drei Punkten weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Dass die laufende Spielzeit bisher als große Enttäuschung durchgehen muss, hält Wernitz nicht davon ab, optimistisch nach vorne zu blicken. "Bis jetzt überwiegen die positiven Dinge bei uns. Wir spielen keine schlechte Saison und haben auf jeden Fall das Potenzial für die 3. Liga", erklärt der Trainer.

In der Vorbereitung auf Dingden arbeiten die Langenfelderinnen sehr intensiv - und Wernitz setzt seine Truppe in den Trainingseinheiten bewusst unter Druck, um sie optimal auf den anspruchsvollen Liga-Alltag vorzubereiten. "Im Training powern wir weiter. Niemand darf zur Ruhe kommen", bestätigt der SGL-Trainer, "so schafften wir die Grundlage für Sonntag. Durch unseren Willen und unsere mannschaftliche Geschlossenheit wollen wir punkten."

(fas)