Lokalsport: Frauen des HSV brauchen Hilfe im Aufstiegskampf

Lokalsport : Frauen des HSV brauchen Hilfe im Aufstiegskampf

Das Spitzenspiel war hochklassig und hatte nach spannenden 90 Minuten keinen Sieger. Die Bezirksliga-Fußballerinnen des HSV Langenfeld wahrten durch das insgesamt korrekte 2:2 (1:1) beim Tabellenführer DSC 99 Düsseldorf auch ihre Chance zum Aufstieg - aber sie sind beim Saisonfinale auf fremde Hilfe angewiesen. Düsseldorf liegt mit 56 Punkten einen Zähler vor dem HSV (55), der als einziges Team der Klasse ungeschlagen ist und am kommenden Sonntag (13 Uhr, Burgstraße) auf den Siebten SV Oberbilk 09 trifft. Der DSC 99 tritt beim Dritten CfR Links II an, der selbst mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts mehr zu tun hat (42 Zähler).

Die Gastgeberinnen erzielten früh das 1:0 (8.) und Langenfeld hatte jetzt Probleme, richtig ins Spiel zu finden. Ab der Mitte der ersten Hälfte lief es besser für den HSV, der jedoch seine guten Chancen zunächst nicht nutzen konnte. Erst kurz vor der Pause glich Julia Keppner zum 1:1 aus (45.) und kurz nach dem Wechsel gelang ihr die Führung - 2:1 (50.). Die Freude darüber hielt aber nicht lange, denn der DSC kam direkt im Gegenzug zum 2:2 (51.). Das Duell fand anschließend weiter auf einem guten Niveau statt, aber der entscheidende dritte Treffer gelang den Langenfelderinnen nicht.

"Wir haben zwar den Titel und Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand, werden aber trotzdem alles tun, um unsere Chance zu nutzen", sagte HSV-Trainer Volker Bochnia. Vor dem entscheidenden Wochenende in der Bezirksliga tritt der HSV am Donnerstag (13 Uhr) im Halbfinale des Kreispokals erst noch beim Klassen-Konkurrenten SV Eintracht Solingen II an (Achter).

(kd-)
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