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Badminton: FCL: Reisestress mit hohen Hürden

Badminton : FCL: Reisestress mit hohen Hürden

Badminton-Zweitligist tritt muss in Berlin und beim BV Gifhorn antreten.

Der Badminton-Zweitligist FC Langenfeld (FCL) kann nach dem 5:3-Auftaktsieg beim BV RW Wesel eigentlich relativ entspannt auf die nächsten Aufgaben blicken. Am Wochenende steht der Aufsteiger allerdings vor einer echten Herausforderung, denn er muss zweimal auswärts antreten – und dafür strapaziöse Busreisen in Kauf nehmen. Team-Manager Günther Joppien ist trotzdem guter Dinge, dass Langenfeld aus den Partien bei Eintracht Südring Berlin (Samstag, 15 Uhr) und beim BV Gifhorn (Sonntag, 14 Uhr) weitere Zähler für den Klassenerhalt holen kann.

"Wir sind gut aufgestellt und können aus personeller Sicht aus dem Vollen schöpfen", meint Joppien, "wenn wir aus beiden Spielen insgesamt drei Punkte mitnehmen können, sind wir sehr zufrieden." Die Vorgabe sieht realistisch aus, denn die Langenfelder Mannschaft scheint in guter Form zu sein. Das gilt nicht zuletzt für Spitzenspieler Sven Eric Kastens, der jetzt in Paderborn das nationale Ranglistenturnier im Herren-Einzel für sich entscheiden konnte. Philipp Wachenfeld hatte im Doppel gemeinsam mit Denis Nyenhuis (TV Refrath) die Nase vorne. Jeanine Cicognini, Fabienne Köhler, Maxime Moreels, Mike Joppien und Ryan McCarthy sind ebenfalls voll einsatzbereit.

Gehandicapt ist nur Fabienne Deprez, die immer noch die Folgen einer langwierigen Verletzung am Schienenbein spürt. "Sie ist zwar fit, aber noch nicht in Topform", sagt Günther Joppien, "wir haben aber ein gutes Gesamtpaket und sind variabel. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Ergebnisse erzielen."

Die kniffligere der beiden durchaus schwierigen Aufgaben wartet vermutlich in Gifhorn auf den FCL, denn der Bundesliga-Absteiger gilt als heißer Favorit für die Meisterschaft. Trotzdem ist Joppien optimistisch: "Auch wenn es schwer wird, sind wir nicht chancenlos."

(dora)