Fußball: FC Monheim findet das Lob der Konkurrenz überzogen

Fußball : FC Monheim findet das Lob der Konkurrenz überzogen

Fußball-Landesligist backt vor der Aufgabe beim Letzten Vohwinkel lieber die kleineren Brötchen.

In der Fußball-Landesliga ist hinlänglich bekannt, dass der Aufsteiger FC Monheim (FCM) sehr viel Qualität in seinem Kader hat. Als die Monheimer zuletzt nach einer souveränen Leistung mit 2:0 gegen TuRU Düsseldorf II gewonnen hatten, fielen ein paar erstaunliche Sätze — mit denen FCM-Trainer Karim El Fahmi nicht viel anfangen kann. "Die werden mit Sicherheit ganz oben mitspielen", meinte Düsseldorfs Co-Trainer Björn Haas im Gespräch an der Linie mit seinem Chefcoach Thomas Bahr. Diese Meinung ist in der Liga weit verbreitet — und wurde durch die ansprechende erste Hälfte des FCM gegen TuRU auch gestützt.

Auf der anderen Seite folgten sollte der FCM nach seinem Auftaktsieg gegen den Wuppertaler SV II (3:1) sogar schon ein Titelkandidat sein, ehe zwei Niederlagen hintereinander folgten. Daraus ergibt: Grundsätzlich ist immer Vorsicht geboten — auch am Sonntag (15 Uhr) beim Vorletzten FSV Vohwinkel. Der Aufsteiger backt deshalb lieber kleine Brötchen: "Ich weiß nicht, ob wir Favorit sind", findet El Fahmi, "Wuppertal ist unter Zugzwang und spielt zu Hause. Das wird ein schweres Spiel." Damit will er Woche für Woche den Druck von seinem Team nehmen, den die anderen offensichtlich gerne erzeugen.

Ein Problem könnte für die spielstarken Monheimer sein, dass Vohwinkel seine Heimspiele als einziger Verein in der Liga noch auf einem Ascheplatz austrägt. "Daran werden wir uns erst einmal gewöhnen müssen. Fest steht, dass nicht das Spielerische im Vordergrund stehen wird, sondern der Kampf", betont der FCM-Coach, dem weiter sein Alexander Karachristos fehlt. Der Innenverteidiger sitzt den letzten Teil seiner Sperre ab.

(mroe)