Badminton: FC Langenfeld fährt zum Kellerduell

Badminton : FC Langenfeld fährt zum Kellerduell

Der Badminton-Bundesligist tritt an diesem Wochenende in Lüdinghausen und gegen Refrath an.

Der Badminton-Bundesligist FC Langenfeld hatte sich seinen Saisonstart komplett anders vorgestellt, denn nach den ersten drei Begegnungen hat der Aufsteiger nur einen Punkt auf dem Konto. Die hohe Niederlage (1:6) zuletzt gegen den 1. BV Mülheim war besonders ärgerlich, weil viele knappe Spiele verloren gingen. "Am Ende hat uns erneut das letzte Quäntchen Glück gefehlt", meinte Teamsprecher Philipp Wachenfeld.

Die Erklärung klingt einfach, aber sie ist zumindest teilweise durchaus zutreffend. So mussten sich Johannes Szilagyi/Wachenfeld erst im fünften Satz (8:11) des zweiten Herren-Doppels geschlagen geben. Außerdem scheiterte Wachenfeld im zweiten Herren-Einzel ebenfalls im fünften Satz (3:11). Eigentlich ist Samuel Hsiao für dieses zweite Herren-Einzel verantwortlich, doch der 17-Jährige musste aufgrund des Starts bei einem internationalen Jugendturnier in Belgien passen. "Samuel kann das besser spielen als ich. Er ist auf dieses Spiel genau eingestellt und trainiert dafür. Der einzige Vorteil könnte sein, dass ich etwas mehr Erfahrung habe", erklärt Wachenfeld, der sich auf Herren-Doppel und Mixed spezialisiert hat.

Neben den knappen Niederlagen gab es in einigen Duellen aber gar keine Chance - wie etwa bei Maxime Moreels im ersten Herren-Einzel (9:11, 4:11, 3:11). Hinter dem punktgleichen Vorletzten Union Lüdinghausen (ein Zähler/6:15 Spiele(31:48 Sätze) ist Langenfeld derzeit das Schlusslicht (6:15/31:52) der höchsten deutschen Klasse - und hat jetzt bald eine Chance, daran etwas zu ändern. Am morgigen Sonntag (14 Uhr) tritt der FCL zum Kellerduell in Lüdinghausen an, ehe er am 4. Oktober (Dienstag, 19 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) auf den Tabellenführer TV Refrath trifft (sieben Punkte).

"Wir erwarten zwei sehr starke Gegner", betont Wachenfeld. "Lüdinghausen ist in der letzten Saison sogar Deutscher Vizemeister geworden. Wir wussten, worauf wir uns mit der 1. Liga eingelassen haben, und wir wollen uns weiterhin wehren. Wir werden auf jeden Fall alles geben und wollen etwas mitnehmen. Vielleicht kehrt ja das letzte Quäntchen Glück zu uns zurück." Wachenfeld sieht selbst nach dem schwierigen Start in der Mannschaft eine gute Stimmung. Die ersten Spiele zeigten immerhin, dass der Aufsteiger in der Bundesliga nicht völlig chancenlos ist.

(fas)
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