Volleyball: Extreme: Klarer Erfolg, glatter Abstieg

Volleyball : Extreme: Klarer Erfolg, glatter Abstieg

Jetzt ist die Zeit in der Volleyball-Verbandsliga für die Herren der SG Langenfeld (SGL) endgültig abgelaufen. Nach dem 0:3 gegen den Vorletzten VSC Grevenbroich hat das Schlusslicht (2:26 Punkte) auch rechnerisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Alles im Lot ist dagegen wieder bei den Langenfelder Regionalliga-Damen. Das Team um Trainer Michael Wernitz kam gegen die Iserlohn Panthers (immerhin mit einer kleinen Serie von drei Siegen angereist) zu einem glatten 3:0-Erfolg.

Damen-Regionalliga: SG Langenfeld – Iserlohn Panthers 3:0 (25:20, 25:17, 25:16). Die SGL wollte Iserlohns Spielertrainerin Judith Siebert durch gezielte Aufschläge kontrollieren – was gelang. Langenfeld setzte sich auf 20:10 ab, ließ Iserlohn dann aufholen und geriet dennoch nicht in Gefahr (25:20). "Kompliment. Das war so, wie ich mir es wünsche", fand Wernitz. Im zweiten Durchgang blieben die Panthers bis zum 12:9 dran, ehe kleinere Aufschlagserien von Stephanie Lohkamp, Meike Schürholz und Victoria Drechsel den Vorsprung ausbeuten (15:11, 17:12, 25:17)

Da das Rezept im dritten Satz erneut aufging und die Gegenwehr bescheiden ausfiel, machten die Gastgeberinnen rasch den Sack zu (25:16). "Das war gut, aber Iserlohn hat es uns auch leicht gemacht", urteilte Wernitz, dessen Team jetzt 18:16 Zähler hat und auf Platz fünf liegt (Iserlohn Achter/10:22).

SGL: Buller, Dittmann, Schürholz, Drechsel, Müller, Keil, Kiss, Lohkamp, Roth, Schoel.

Herren-Verbandsliga: SG Langenfeld – VSC Grevenbroich 0:3 (21:25, 21:25, 24:26). Das Glück scheint in dieser Saison nicht nach Langenfeld zu finden. Bereits nach wenigen Minuten musste Trainer Heinz Schafföner auf seinen Außen-Angreifer Thomas Steinacker verzichten (Zerrung). Mit Stephan Schumacher auf der ungewohnten Position verlor die SGL zunächst den Faden, bevor sie sich nach dem 5:11 auf 19:21 herankämpfte und wenig später den Satz verlor (21:25). Im zweiten Abschnitt zerstörten beim Stande von 18:17 fünf Punktverluste in Folge alle Hoffnungen (21:25).

Bescheidene Angreifer

Anschließend reichte selbst ein 24:20 nicht (24:26), sodass die SGL (2:26 Zähler) im 14. Saisonspiel seine 13. Niederlage erlitt. "Trotzdem war Grevenbroich die schwächste Mannschaft, die wir bisher zu Gast hatten. Ausschlaggebend war unsere äußerst schwache Angriffsleistung. Bis auf Renato Pejcinovic erreichte kein Angreifer seine Normalform", meinte Schafföner.

SGL: Markus Schafföner, Nahrstedt, Steinacker, Schmitz, Klaudt, Schumacher, Schürmann, Lohausen, Ruppert, Pejcinovic.

(RP)