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Fußball: "Es ist Zeit für einen Dreier"

Fußball : "Es ist Zeit für einen Dreier"

Fußball-Niederrheinligist SF Baumberg steht beim TuS Bösinghoven vor einer schwierigen Aufgabe. Trainer Jörg Vollack verlangt trotz großer personeller Probleme was Zählbares und auf jeden Fall hundert Prozent Konzentration.

In der Fußball-Niederrheinliga sieht für die Sportfreunde Baumberg (SFB) bis jetzt vom Tabellenplatz her alles nach einer guten Saison aus. Die Elf um Trainer Jörg Vollack ist Neunter (20 Punkte) und hat damit eine Position, die am Ende sicher die Qualifikation für die neue Oberliga bringt. Rang neun verschleiert jedoch die Probleme, mit denen sich Baumberg vor der Partie beim TuS Bösinghoven beschäftigen muss (Sonntag, 14.15 Uhr). "Bösinghoven ist gut besetzt. Aber es wird mal wieder Zeit für einen Dreier", sagt Vollack.

Der Saisonverlauf beider Teams ähnelt sich. Nach einem guten Start rutschte der TuS auf Rang zwölf ab, bevor die Mannschaft von Trainer Wolfgang Jeschke am 14. Spieltag an den Sportfreunden vorbeizog. Inzwischen ist der Aufsteiger mit 24 Zählern auf Platz sieben zu finden — und nicht nur Ex-Profi Robert Palikuca ein Fußballer, der für viel Qualität bürgt."Man darf auch Spieler wie Roberto Gambino oder Kevin Dauser nicht außer Acht lassen", warnt Vollack, der dem Team des Neulings mit Respekt begegnet.

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Rotierende Viererkette

Im eigenen Kader sieht es weiter eng aus, denn es fehlen noch immer zehn wichtige Kräfte. Deshalb gilt für die Innenverteidigung erneut das ungewollte Rotationsprinzip. Für den gesperrten Daniel Claus (Rote Karte) könnte Fouad Bouali zurückkehren und mit Richard Ehrhardt das Deckungszentrum besetzen. Erstaunlich: In der laufenden Serie hatte die Baumberger Viererkette bisher schon sieben verschiedene Besetzungen. "Wer am Ende spielt, ist weniger wichtig", sagt Vollack, "wir müssen nur die Verantwortungslosigkeit bei Standards abstellen. Es darf mal ein Kopfballduell verloren werden — aber die zugewiesenen Aufgaben müssen konzentriert erledigt werden."

Knezevic für alle wichtig

Vorn brachte der reaktivierte Kosta Knezevic etwas mehr Ruhe in die Aktionen — und deswegen könnte der Routinier erneut zur Startelf gehören. "Kosta behauptet Bälle, kontrolliert das Spiel und ist wichtig. Zumindest unterstützt er uns bis zur Winterpause. Davon profitieren wir alle", betont sein Coach. Sollte Knezevic ein Tor zum nächsten Dreier beitragen, wäre das Comeback erst recht ein Volltreffer.

(hbe-)