Devils sind nach dem Umzug angekommen

Skaterhockey : Devils sind nach dem Umzug angekommen

Bilanz steht nach fünf Spielen in der 2. Bundesliga Süd bei sieben Punkten und Rang vier.

Wer umzieht, braucht manchmal ein paar Wochen Zeit, um sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen. Die SG Langenfeld Devils haben zwar im Frühjahr nicht ihre Wohnung gewechselt, aber sie spielen seit dem Beginn der neuen Saison 2019 nicht mehr in der Nordgruppe, sondern in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Insgesamt hat sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schütt auch gut eingelebt – obwohl sie jetzt gegen die Badgers Spaichingen mit 5:6 nach Penaltyschießen (3:2, 0:2, 2:0) den Kürzeren zog. Aus den ersten fünf Spielen holte der Vierte Langenfeld insgesamt sieben Punkte – eine ordentliche Bilanz.

Vor Langenfeld liegen der Erste ICH Atting (drei Spiele), der Zweite TGW Kassel Wizards (vier/jeweils neun Zähler) und der Dritte Spaichingen (ebenfalls fünf Partien/acht Zähler). „Eigentlich stehen wir gut da, weil wir mit Talenten und einem Wechsel der Staffel ja einen Neuaufbau vorgenommen haben. Trotzdem hätten wir fünf weitere Punkte holen können“, sagte SGL-Coach Thomas Schütt, der mit den Devils am Ende unter den besten fünf Mannschaften landen will. Die knappe Niederlage gegen Spaichingen war immerhin einen Punkt wert.

Die Teufel starteten sehr engagiert. Treffer von Henk Ginsberg (6.), Jannik Jopek (9.) und Markus Kruber (14.) brachten sogar eine 3:0-Führung, ehe die Gäste in der Endphase des ersten Drittels auf 2:3 (15./19.) verkürzten. Im zweiten Abschnitt verlor Langenfeld dann komplett den Faden und kassierte drei weitere Gegentore – 3:3 (22.), 3:4 (32.), 3:5 (38.). Die Gäste aus Baden-Württemberg erkämpften sich immer wieder Konterszenen, die sie konsequent nutzten.

Nachdem Lars Bröhl (57.) und Henk Ginsberg (59.) im letzten Drittel zum 5:5 ausgeglichen hatten, gingen die Hausherren nach dem folgenden Penaltyschießen doch leer aus. „Für beide Teams war das Spiel auf taktischer Ebene sehr anspruchsvoll. Wir waren klar besser und hatten viel mehr Chancen, aber leider konnten wir die unnötigen Gegentore nicht verhindern“, fand Schütt.

Nun folgt zunächst eine mehrwöchige Meisterschaftspause, bevor es am 18. Mai (16 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) mit dem Heimspiel gegen den Vorletzten IVA Rhein Main Patriots (drei Punkte) weitergeht. „Ich rechne uns eine hohe Chance auf einen Sieg aus. Der Gegner wird sich wahrscheinlich bis zum Saisonschluss im Abstiegskampf befinden“, glaubt Schütt. Sicher ist jedenfalls, dass sich die Devils nach ihrem Umzug in einer komfortableren Situation befinden als die gefährdete Gäste aus Assenheim (Hessen).

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