Devils bauen Mannschaft für die 2. Bundesliga um

Skaterhockey: Devils bauen Mannschaft für die 2. Liga um

Langenfeld verliert zur neuen Saison ein paar erfahrene Spieler, gewinnt dafür aber einige junge Kräfte.

Es war ein Ende mit Schrecken. Durch eine starke Serie 2018 in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord hatten sich die SG Langenfeld Devils ihr Ticket für die Play-offs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga gesichert. Hier erlebte die Mannschaft um Trainer Thomas Schütt jedoch zwei sehr ernüchternde Spiele gegen den TV Augsburg, der als Meister der 2. Bundesliga Süd mehrere Nummern zu groß war (4:15, 1:26). Anschließend sortierten sich die Langenfelder dann neu und es gab einige Veränderungen in verschiedenen Bereichen.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren werden die Devils ab sofort nicht mehr in der Gruppe Nord der 2. Bundesliga mitwirken, sondern in der 2. Bundesliga Süd. Aus dem Kreis der Nord-Teams Hilden Flames, Crefelder SC II, Mendener Mambas, TGW Kassel Wizards, Uedesheim Chiefs und Langenfeld sollten zwei Teams in die Süd-Staffel wechseln. Weil sich hier keine Mannschaft freiwillig zu einem Wechsel entschied, wurden zwei Vereine über das Los ermittelt: Langenfeld und Kassel. Der „Umzug“ ist mit einigen weiten Fahrten verbunden – etwa zu Deggendorf Pflanz in den Bayerischen Wald.

Darüber hinaus ist der Kader deutlich umgebaut. „Wir befinden uns in einem Jahr des Umbruchs. Die Mannschaft ist sehr verjüngt und das Ziel ist jetzt der Klassenerhalt“, sagt Schütt. Besonders bitter sind die Abgänge des Torhüters Tobias Jelden und des Stürmers Christian Kretschmann (Ziele unbekannt). Aus privaten Gründen verlassen Kai Braun, Marcel Gimler, Moritz Priebe, Maurice Gladbach, Markus Kruber, Christoph Hermes und Christian Ruthus die Devils. Schütt: „Die Abgänge sind schwer zu verkraften und bringen das Spielsystem ins Wanken. Uns geht sehr viel Erfahrung verloren.“

Tristan Höhn, Sebastian Scheib und Nicolas von Kuczowski rücken dafür aus der zweiten Mannschaft hoch. „Das Trio muss sich erst einmal an das höhere Tempo in unserer Liga gewöhnen“, findet der Coach. Darüber hinaus müssen sich die ehemaligen Junioren Niklas Derwort, Moritz Barion und David Beckmann ebenfalls noch weiterentwickeln. In der vergangenen Saison konnte der erst 18 Jahre junge Stürmer Lars Bröhl durch starke Leistungen auf sich aufmerksam machen. Ab sofort sollen Bröhl und weitere Spieler wie Tim Wilmshöfer (23) mehr Verantwortung bei den Langenfeldern übernehmen.

„Die Einstellung ist gut und die meisten Spieler sind immer beim Training dabei. Wir trainieren nicht positionsabhängig, weil nach meiner Philosophie jeder Akteur auf jeder Position eingesetzt werden soll. Wir haben vier ausgeglichene Reihen und freuen uns auf die anstehenden Herausforderungen“, meint Schütt. Der Coach zählt Kassel, HC Merdingen, IHC Atting, Badgers Spaichingen und Freiburg Beasts zu den Kandidaten für die Play-off-Plätze. Am 10. März (16 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) starten die Devils gegen Kassel in die neue Saison, ehe sie am 31. März (16 Uhr) auf Merdingen treffen.

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