Volleyball : Der Zug ist abgefahren

Die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld verabschiedeten sich durchs 0:3 beim TV Werne endgültigaus dem Titelkampf. Für die Verbandsliga-Herren rückt der Abstieg nach dem 1:3 bei den FS Duisburg immer näher.

Das letzte Fünkchen Hoffnung ist erloschen – falls denn überhaupt noch eins vorhanden war. Der Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg zur 2. Bundesliga geht auf jeden Fall ohne die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) weiter, denn das Team um Trainer Michael Wernitz verlor beim Vierten TV Werne mit 0:3. Die stark vom Abstieg bedrohten Verbandsliga-Herren stehen nach dem 1:3 bei den Freien Schwimmern Düsseldorf schon mit einem Bein in der Landesliga.

Damen-Regionalliga-West: TV Werne – SG Langenfeld 3:0 (25:23, 25:19, 27:25). Die Langenfelderinnen hielten zwar im ersten Satz bis zum 10:10 mit, doch eine allgemeine Verunsicherung war klar zu spüren. Gute Werner Aufschläge und SGL-Probleme in der Annahme brachten das 11:17, bevor Meike Schürholz eine wirkungsvolle Aufschlagserie zum 17:18-Anschluss hinlegte. Weitere Fehler bedeuteten allerdings das Aus (23:25). Im zweiten Durchgang hatten die Gastgeberinnen immer die Kontrolle – 13:10, 17:13, 25:19.

Annahme kompliziert

Im dritten Satz übernahm die SGL beim 20:16 die Führung, doch erneut traten Annahme-Schwierigkeiten auf. Werne konnte deshalb ausgleichen (23:23) und wenig später zwei simple Langenfelder Patzer zum Sieg ausnutzen (27:25). "Werne hat gut gespielt, das muss man anerkennen. Aber normalerweise sind die uns unterlegen", sagte der SGL-Coach verärgert.

SGL: Aurbach, Blehinger, Heidrich-Berg, Buller, Keil, Kiss, Drechsel, Sabine Müller, Stephanie Müller, Roth, Schoel, Schürholz.

Herren-Verbandsliga: FS Duisburg – SG Langenfeld 3:1 (25:20, 25:22, 23:25, 25:19). Bis zum 16:16 war alles ausgeglichen, ehe der Gegner die entscheidenden Punkte holte (20:25). Im zweiten Satz (22:25) gabs die Schwächephase schon zu Beginn, ehe der dritte Durchgang eine dicke Überraschung wurde. Hier machte die SGL aus dem 4:13 das 19:19 und den 25:23-Satzgewinn.

Fortschritte erkennbar

"Erfreulich war die Moral der Mannschaft, die sich nicht aufgegeben hat. Nachdem wir verstärkt die Abwehr trainiert haben, zeigte das Team hier Fortschritte", meinte Trainer Heinz Schafföner. Mit neuem Schwung setzte der Tabellenletzte seine Aktionen fort – 9:7. Individuelle Fehler kosteten am Ende jedoch die Führung und Duisburg zog auf 19:13 davon. Diesmal blieb auch die Wende aus, sodass am Ende im zwölften Spiel die zehnte Niederlage aufs Konto wanderte.

SGL: Markus Schafföner, Nahrstedt, Wallig, Schürmann, Klaudt, Lohkamp, Zarek, Pejcinovic.

(RP)