Badminton: Der FCL ist eine Klasse für sich – und vorsichtig

Badminton : Der FCL ist eine Klasse für sich – und vorsichtig

Der Badminton-Regionalligist FC Langenfeld (FCL) marschierte zuletzt ohne Satzverlust ans Ziel und festigte durch den 8:0-Erfolg über den STC BW Solingen II seine Position an der Tabellenspitze.

Dort scheint das Team um Trainer Andreas Wölk der Konkurrenz sogar frühzeitig zu enteilen, denn der Vorsprung des Ersten (8:0 Punkte) auf den Zweiten 1. BC Wipperfeld und den Dritten 1. BV Mülheim II (beide 6:4) ist schon beachtlich. Relativ etwas besser als die beiden ersten FCL-Verfolger liegt der Vierte TV Emsdetten (5:3).

Die Aufgabe morgen (16 Uhr) beim Sechsten Spvgg. Sterkrade-Nord (4:4) will der FCL, der den Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt, trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Die Mannschaft hat sich bisher schlechter verkauft, als sie ist", sagt Langenfelds Teammanager Günther Joppien, der lieber etwas vorsichtiger bleibt.

Außerdem fehlen dem Titelfavoriten sehr wahrscheinlich gleich zwei wichtige Stammspieler. Während David Washausen beruflich verhindert ist, plagt sich Routinier Mike Joppien momentan mit einer Verletzung herum. "Wir vermuten Muskelfaserprobleme", sagt Günther Joppien. Ein kleines bisschen Hoffnung hat er noch, dass sein Sohn an Bord sein kann.

Als Ersatz wird auf jeden Fall Maurice Deprez aus der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) aufrücken und dann voraussichtlich das dritte Herren-Einzel bestreiten. Mike Joppiens sonstiger Platz im Mixed wäre eine Sache für den Engländer Ryan McCarthy.

(esc)
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