Fußball : Das Ende des Durchhängers

Fußball-Niederrheinligist SF Baumberg kam beim 2:1 gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter mal wieder zu einem dreifachen Punktgewinn. Trainer Jörg Vollack war mit Tempo und Einsatzbereitschaft des Teams sehr zufrieden.

Für den Fußball-Niederrheinligisten SF Baumberg (SFB) endete mit dem 2:1 (2:1) über den SC Hönnepel-Niedermörmter eine fast endlos scheinende Durststrecke von fünf Spielen hintereinander ohne einen dreifachen Punktgewinn. "So habe ich mir das vorgestellt. Das Spiel hatte Tempo und wir haben guten Fußball gezeigt; fand SFB-Trainer Jörg Vollack, "der Sieg für meine Mannschaft geht klar in Ordnung und ist verdient."

Wermutstropfen waren aber das verletzungsbedingte Ausscheiden von Redouan "Ede" Yotla (30./nach Zusammenprall mit einem Gegenspieler) und Louis Klotz (70./Knie-Beschwerden) sowie die Rote Karte gegen den gerade erst eingewechselten Reindolf Adu (88./Foul). "Ede wird sicherlich kommende Woche wieder spielen können. Bei Louis müssen wir abwarten. Die Rote Karte gegen Reindolf ist meiner Meinung nach viel zu übertrieben. Dadurch fehlen uns aber wieder Alternativen in der Defensive", stellte Vollack fest.

Rückstand als Weckruf

Gleich nach dem Start hatten die Gäste eine gute Möglichkeit nach einem Standard, als die SFB-Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam. Hönnepels André Trienenjost nahm die Chance wahr und brachte die Gäste mit 1:0 nach vorne (10.). Für Baumberg diente diese Szene immerhin als lauter Weckruf. Vollack: "Danach sind wir aufgewacht und haben einen Ticken mehr gewollt als Hönnepel — über das gesamte Spiel."

Der aufgerückte Innenverteidiger Daniel Claus schob den Ball nach einer Ecke, die Yotla per Kopf wieder in die Mitte bugsiert hatte, zum Ausgleich über die Linie — 1:1 (20.). "Diese Situation war symbolisch für unseren Willen, das Spiel auch zu gewinnen. Da haben Leidenschaft und Einsatz gestimmt", lobte der Baumberger Übungsleiter, dessen Team weiter Leidenschaft zeigte und jedem Ball nachsetzte. Daraus ergab sich auch die 2:1-Führung für die Platzherren (36.), als Mittelfeldmotor Gabriel Czajor den Kollegen Christoph Lange genau im richtigen Moment bediente.

Rohrbecks frischer Wind

Im zweiten Abschnitt gabs eine muntere Partie, die Höhepunkte auf beiden Seiten hatte. Weil einmal die Latte für Baumberg rettete (60.), ließen sich ausgelassene Chancen einfacher verschmerzen. Der eingewechselte Nick Rohrbeck brachte noch einmal frischen Wind (75./80.), ging aber leer aus. Trotz aller Freude über den Dreier blieb Vollack lieber auf dem Teppich: "Wir arbeiten weiter an uns."

(hbe-)