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Badminton: Damen-Doppel war der Matchwinner des FCL

Badminton : Damen-Doppel war der Matchwinner des FCL

Badminton-Zweitligist Langenfeld holte zum Saisonstart ein 5:3 in Wesel – weil Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler überraschten.

Der Aufsteiger lieferte einen Einstand nach Maß, denn der FC Langenfeld (FCL) setzte sich am ersten Spieltag in der 2. Badminton-Bundesliga als Aufsteiger mit 5:3 beim Vorjahresdritten BV RW Wesel durch. "Das sind Punkte, die wir nicht unbedingt eingeplant haben", meinte FCL-Routinier Mike Joppien nach dem Gastspiel am Niederrhein, "aber insgesamt war der Sieg verdient. Wir haben gezeigt, dass wir mit den stärkeren Teams der Liga mehr als nur mithalten können. Das ist viel wert."

Möglich wurde der Sieg vor allem auch dadurch, dass Fabienne Köhler und die Schweizerin Jeanine Cicognini ihr Damen-Doppel gegen Ella Diehl/Kira Kattenbeck gewannen – 21:18, 22:20. "Das war einfach stark", urteilte Joppien, "die beiden sind noch nicht eingespielt und haben gegen eines der stärksten Doppel der Liga gewonnen. Für mich sind sie die Matchwinner."

Eine gelungene Saison-Premiere legte auch das erste Herrendoppel mit Philipp Wachenfeld und Neuzugang Sven Eric Kastens hin, der vor der Saison vom Bundesligisten SG EBT Berlin gekommen war. Der 32-Jährige lieferte an der Seite von Wachenfeld ein starkes Debüt ab und die Langenfelder gewannen den ersten Satz glatt mit 21:12. Dann profitierte das FCL-Duo von der Rückenverletzung des für Wesel spielenden Belgiers Matijs Dierickx, der aufgeben musste (21:0). Das Spitzen-Einzel entschied Kastens gegen den Österreicher Lukas Wraber letztlich verdient in drei Sätzen für sich (21:16, 18:21, 21:11).

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Maxime Moreels steuerte souverän einen Punkt bei (2. Herren-Einzel), während sich Philipp Wachenfeld (3. Einzel) geschlagen geben musste – 21:19, 20:22, 16:21 gegen den früheren Langenfelder Thorsten Hukriede. Das zweite Herrendoppel mit Mike Joppien/Ryan McCarthy konnte den verlorenen ersten Satz (17:21) schnell korrigieren (21:16, 21:16). Im Dameneinzel zog Jeanine Cicognini gegen Ella Diehl trotz zweier starker Sätze ebenso den Kürzeren (20:22, 21:14, 9:21) wie das Mixed mit Ryan McCarthy/Fabienne Deprez (14:21, 21:16, 13:21). "Insgesamt war das ein ordentlicher Auftakt von uns", fand Mike Joppien, der seine Mannschaft mit dem Blick aufs allgemeine Saisonziel als "ambitionierten Aufsteiger" beschreibt.

Den Sieg sieht der 35-Jährige trotzdem nur als ersten Grundstein für den Klassenerhalt: "Jetzt wollen wir die Zeit nutzen, um uns gut auf den Doppelspieltag am Ende des Monats einzustellen. Wir sind aber froh, dass wir einen der dicken Brocken schon geschlagen haben." Am 28. September (15 Uhr) folgt das Gastspiel bei Eintracht Südring Berlin, am 29. September (14 Uhr) gibt es die Aufgabe beim Gifhorn.

(dora)