Lokalsport: Damen des RTHC wollen in Essen den dritten Sieg in Folge

Lokalsport: Damen des RTHC wollen in Essen den dritten Sieg in Folge

Im Hockey sind Diskussionen über verschiedenen Kunstrasenbelege an der Tagesordnung. Rutschig, stumpf, nass, trocken oder sandig - die Palette der unterschiedlichen Arten ist groß. Das gilt für die Saison zwischen April und Oktober. In der Zeit dazwischen läuft die Hallensaison. Über den Untergrund in Sporthallen wird im Normalfall wenig gesprochen - mit einer Ausnahme: Die Halle beim ETuF Essen ist anders. Nicht nur länger, sondern auch breiter als gewohnt.

Immer, wenn eine Partie am Essener Baldeneysee ansteht, gilt es umzudenken, wie Volker Fried, Trainer des RTHC Leverkusen, erklärt: "Auf Spiele beim ETuF bereitet man sich anders vor, weil da taktisch ganz andere Sachen möglich sind. In der Raumdeckung hat man an der Seite zum Beispiel einige Meter mehr Platz." Morgen ist Fried in der Damen-Regionalliga um 14 Uhr mit seinem Team in Essen zu Gast. Im Vorfeld hat sich der 56-Jährige wie gewohnt bei Trainer-Kollegen über den nächsten Gegner informiert - und dabei eine überraschende Information bekommen: "Die Damen von ETuF spielen wohl nicht mehr mit den großen Maßen, sondern legen die Banden an der Seite so, wie es auch in anderen Hallen üblich ist."

Ob breit oder kurz - die Leverkusenerinnen haben sich in Essen den dritten Sieg in Serie vorgenommen, zumal ETuF zuletzt gegen Gladbach unter die Räder gekommen ist (1:8). Das will Volker Fried aber nicht überbewerten: "Das spricht nicht für eine gute Form des Gegners, aber es kann zwei Sachen zur Folge haben: Entweder es entsteht eine Jetzt-erst-recht-Stimmung oder das Selbstbewusstsein bleibt unten." Mit Ausnahme der Langzeitausfälle Jule Hänel und Eva Lehmann kann Fried personell aus dem Vollen schöpfen.

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Die Herren des RTHC Leverkusen spielen morgen in 2. Regionalliga um 12 Uhr zu Hause gegen den HC Essen und wollen nach drei Niederlagen endlich wieder Zählbares auf das Konto packen. Ansonsten könnte es in der Rückrunde im Januar und Februar ungemütlich werden. Trainer Sebastian Bieding wünscht sich mehr Konstanz: "Wir dürfen nicht so viele einfache Fehler machen und müssen vor dem Tor abgeklärter sein." Personell sieht es im Vergleich zur Vorwoche besser aus, in der schnee-und anreisebedingt mehrere wichtige Spieler fehlten.

(knü-)
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